Darkest Hour

Originaltitel: The Darkest Hour
Regisseur: Chris Gorak
Drehbuch: Jon Spaihts, Leslie Bohem, M.T. Ahern, Jon Spaihts
Darsteller: Emile Hirsch, Olivia Thirlby, Rachael Taylor, Joel Kinnaman
Land: USA
Jahr: 2011
Genre: Action, Sci-Fi
Laufzeit: ca. 89 Minuten

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Darum geht’s:
Sean und sein bester Freund Ben fliegen zusammen nach Moskau um ihr Projekt einem großen Kunden vorzustellen. So wollen sie über Nacht ein Millionengeschäft machen. Doch ihr Kumpel Skyler funkt ihnen dazwischen und luchst ihnen den Vertrag ab. Frustriert wollen die beiden Pechvögel in einem russischen Club feiern, wo sie die zwei US-Mädels Natalie und Anne treffen. Doch aus der Party wird nichts, da sich eine außerirdische Lebensform diesen Abend für ihren feindlichen Angriff ausgesucht hat. Diese stehlen die elektrische Energie und lassen nur Finsternis zurück. Doch damit nicht genug: sie haben es auch auf den bioelektrischen Organismus der Menschen abgesehen, wodurch ein Kampf um Leben und Tod ausbricht.

Meinung:
Wow, was für ein Scheiß! Ich kann nicht mal Umschreibungen für so einen Mist finden. Also das grenzt schon fast an Körperverletzung. Ein stupider Cast, ein bescheuertes Drehbuch und eine grottenschlechte Umsetzung. Und das ganze auch noch in 3D, damit man dem Zuschauer nochmal 2 Euro extra aus der Tasche leiern kann. Ich will mein Geld zurück! Denn die verlorene Zeit gibt mir ja keiner wieder.

Den größten Teil des Filmes verbringt man im Dunkeln,… klar, immerhin heißt es Darkest Hour. Macht also Sinn. Und das, was man im restlichen Teil sieht, lässt einem wünschen, dass die Sonne ganz schnell wieder untergeht…

Die Handlung ist in Moskau angelegt. 2 Yuppies fliegen zu einem Meeting, dem sie gar nicht beiwohnen dürfen. In einer Bar treffen sie zwei Ami Partygirls und wollen Frust-Trinken praktizieren. Doch daraus wird nichts, denn die außerirdischen Lichtgestalten kommen dazwischen. Zusammen mit einem anderen US Schnösel verschanzen sie sich erst, dann laufen sie wieder ins Freie. Einer stirbt, die anderen finden Unterschlupf bei einem russischen Elektronerd, der mal eben innerhalb weniger Tage eine Waffe gegen die Angreifer entwickelte und seinem Findelkind. Dieses will Nahrungsmittel sammeln und es stirbt wieder einer. Die Bude fliegt in die Luft, der Trupp findet ein paar Russen Rambos und es wird ein bisschen rumgeballert, BLAH!

Total logisch ist zudem, das zu Beginn jeder auch nur beim geringsten Kontakt mit dem elektrischen Energiewesen pulverisiert wird, doch im Bus die tolle Natalie am Bein gepackt und über den Boden geschleift wird und das ganze übersteht ohne auch nur den kleinsten Brandfleck. Das restliche Script besteht dann nur noch aus zwei Worten: Seaaaaaaaaaaaaaaannn,… Natalieeeeeeeeeee, Seaaaaaannnn,… Nataaaaaaaaaallllliiiiiiiiieeeeeeeeeee!!!! HILFE! Fehlte nur noch Megan Fox die um die Ecke biegt und nach Saaaaaaaaaaaaaaaaaaammmm!!!! schreit.

Emile Hirsch (Into the Wild), der eigentlich immer ganz gut in seiner Rollenauswahl ist, hat diesmal direkt ohne Umschweife ins Klo gegriffen. Von Olivia Thirlby (Dredd) habe ich hingegen nichts anderes erwartet. Und durch diese Performance hat sie nicht einmal die Chance auf einen MTV Movie Award für den besten Filmkuss, denn: es gab keinen! Ha ha,… was für eine Pleite.

Am Ende auf dem U-Boot, als so eine Art Endmusik einsetzte, dachte ich mir, wenn es das jetzt war: Was für ein Scheiß! Und mein zweiter Gedanke, wenn es jetzt noch weiter geht: was für ein totaler Scheiß! Es blieb beim ersten und somit hört der Film auf seinem katastrophalen Höhepunkt einfach auf. Na wenn die Macher da nicht mal mit einem zweiten Teil liebäugeln(?) – Oh bitte nicht! – Wobei ich dann schon einen passenden Titel hätte, nämlich „Scheiße hoch 2“!

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Fazit:
Totaler Schrott und den Strom für den Projektor nicht wert, der ihn abspielen muss.

 

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