The Hole – Wovor hast du Angst?

Originaltitel: The Hole in 3D
Regisseur: Joe Dante
Drehbuch: Mark L. Smith
Darsteller: Chris Massoglia, Haley Bennett, Nathan Gamble
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Horror
Laufzeit: ca. 92 Minuten

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Darum geht`s:
Die Familie Thompson musste aufgrund des neues Jobs der Mutter ein weiteres mal umziehen. Ihre beiden Söhne Dane und Lucas sind davon weniger begeistert, als sie jedoch eine mysteriöse Falltür im Keller des neues Hauses finden, wird dieses Problem durch ein neues ersetzt. Als sie es wider aller Vernunft öffnen, setzen sie eine dunkle Macht frei, die sich der größten Angst jedes einzelnen bereichert und gleichzeitig das Tor zu einer anderen Dimension öffnet. Nur die schöne Nachbarin ist eingeweiht und zu dritt versuchen sie, sich den Dämonen zu stellen.

Meinung:
Punkt 1 = Titelverfehlung! Also irgendwie nicht, aber dann wiederum doch. Und zwar: Natürlich hat ein Film mit No name Darstellern (machen wir uns nichts vor), der direkt auf DVD (oder war der tatsächlich im Kino?) erscheint, absolut gar nichts mit dem grandiosen Original zu tun. Das war mir auch vorher klar. Und das der Thora Birch Film nur ein Zugpferd sein sollte auch. Aber warum? Nachdem ich mich nun dazu entschlossen hatte, dem Film eine Chance zu geben, erweist sich das Titelmanöver als völlig unbegründet. Denn: er ist durchaus überzeugend. Vielmehr hätte er Fear Itself mit dem Untertitel Stell dich deiner Angst heißen können. Gibt zwar schon eine TV Serie mit dem Titel, aber das hat die Namensgeber bei The Hole 3D ja auch nicht gestört.

Punkt 2 = Diese „Außenseiter kommt in eine neue Stadt und eine hübsche Nachbarin nimmt sich seiner an und beide kommen einem dunklen Geheimnis auf die Schliche“ Geschichte ist zwar sehr altbacken, aber das wollte man mit einem nervigen kleinen Bruder wohl kaschieren. Man hat mich das Kind genervt! Ohne die Ergänzung von Molly Hartley Darstellerin Haley Bennett wäre der Film zudem ziemlich monoton geworden. Wenn man sich auf den ungewollten kleinen Bruder aber erst einmal eingelassen hat, weißt der Film durchaus Spannung auf.

Ganz großer Fehler hingegen ist Punkt 3: Wenn man so Typen wie Freaky Freddy, äh, ich meine Creepy Carl in die Handlung einbaut, wird die ganze Sache lächerlich. Ohne ihn hat der Film nämlich durchaus seine Vorzüge und weiß trotz ziemlich lausiger Special Effects zum gruseln zu animieren. Ich weiß nicht, wie der Film in 3D rüber kommt, denn ich habe die 2D DVD Version gesehen und bin ungeachtet dessen nicht wirklich enttäuscht worden.

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Fazit:
Netter Teeniehorror der die Messlatte nicht so hoch gehangen hat und dieser somit gerecht wird.

 

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