To Write Love on Her Arms

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Alternativtitel: Renee
Regisseur: Nathan Frankowski
Drehbuch: Kate King Lynch
Buchvorlage: Nathan Frankowski
Darsteller: Kat Dennings, Chad Michael Murray, Rupert Friend
Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Biografie, Drama
Laufzeit ca.: 118 Minuten

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Darum geht’s:
Die 19 jährige, drogenabhängige Renee Yohe beschließt ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und bewirbt sich in einer Entzugsklinik. Dort wird sie jedoch aufgrund der Tatsache, dass sie eine Cutterin ist, abgewiesen. Nur wenn sie es schafft, 5 Tage lang clean zu bleiben und sich nicht selber zu ritzen, bekommt sie einen Platz um mit dem Entzug zu beginnen. Ihre Freunde stehen ihr in dieser Zeit bei und spielen Babysitter, um Rennee damit eine zweite Chance zu geben.

Meinung:
Nach dem stylishen Auftakt kristallisierte sich erst der wahre Hintergrund der Geschichte raus. Nämlich, dass es sich um einen Drogenfilm handelt. Und das ist nun wirklich nicht mein bevorzugtes Genre.
Kat Dennings (2 Broke Girls) kann diese Außenseiter zwar hervorragend spielen, aber diesen Mut zur Hässlichkeit muss man erst einmal aufbringen. Wobei sie im Film „Defendor“ eigentlich genauso aussah. Davon abgesehen hätte diese Rolle aber auch perfekt auf Ellen Page oder noch mehr zu Kristen Stewart gepasst. Als Fan von Kat Dennings (Nick & Norah) ist es mir aber auch sehr recht, dass sie hier die Protagonistin mimte.

Der Film zeigt warum Renee so abgestürzt ist, aber auch wie viel man mit der Hilfe seiner Freunde erreichen kann. Das nach der Therapie dann nicht alles sofort wieder Friede Freude Eierkuchen ist, hat mir hier gut gefallen, da es sehr realistisch dargestellt wurde. Auch das Renee nach dem riesen Hype um die Organisation „To write love on her amrs“ nicht abgehoben ist, sondern vielmehr eingeschüchtert war, ist sehr glaubhaft beschrieben.

Mit seinen knapp zwei Stunden ist der Film nicht gerade leicht verdaulich. Mir ist klar, dass die Biografie von Renee Yohe möglichst detailgetreu erzählt werden muss, aber ich ersehnte mir nach 1 ½ Stunden doch das Ende herbei. Dieses entlässt einen zumindest mit einem positiven Gefühl und gibt einem das Bedürfnis, sich mal wieder mit seinen Freunden zu treffen.

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Info:
Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Renee Yohe, die Jamie Tworkowski in einem Blog gepostet hatte und somit eine Welle von Mitgefühl losgetreten hat. Seit 2006 gibt es die Organisation „To write love on her arms“, die sich für benachteilgte Menschen einsetzt.

 

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