After.Life

Regisseur: Agnieszka Wojtowicz-Vosloo
Drehbuch: Agnieszka Wojtowicz-Vosloo, Paul Vosloo, Jakub Korolczuk
Darsteller: Christina Ricci, Liam Neeson, Justin Long, Alice Drummond
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Horror, Drama
Laufzeit: ca. 104 Minuten

Darum geht’s:
Anna hat nach einem Streit mit ihrem Fast-Verlobten einen tödlichen Verkehrsunfall und wird zur Präparation in das Beerdigungsinstitut von Eliot Deacon eingeliefert. Dieser hat die besondere Begabtheit, mit den Toten zu sprechen. Er versucht Anna verständlich zu machen, dass sie die Welt der Lebenden verlassen hat, was diese nicht verstehen will. Bis zur Beerdigung sind es nur noch ein paar Tage und Eliot muss ihr irgendwie erklären, dass sie sich nun zur Ruhe legen muss.

Meinung:
Schlecht. Selbst wenn die Idee ganz nett war (was kommt after Life), so ist die Umsetzung total misslungen. Das liegt zum Großteil an dem Charakter von Anna, die einfach nur dämlich ist. Sie will nicht einsehen, dass sie tot ist. – Nichts dagegen zu sagen. Aber wenn sie doch fliehen will, dann soll sie es gefälligst auch tun. Ich dachte erst, eine unsichtbare Schranke hält sie davon ab, aber als sie die Leichenkammer dann doch verlassen konnte, habe ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt. Und dann hat sie unendliche Male die Gelegenheit Eliot KO zu schlagen oder eben mit der Schere zu bearbeiten und tut es nicht. Lieber rennt sie ab der Hälfte nackt durch die Gegend. Also wirklich!

Dann der kleine Junge. Was sollte das? Beziehungsweise: was sollte das Foto von ihm im Sarg? Wenn er doch nur der Nachkömmling vom Leichenbestatter werden soll, warum wird dann angedeutet, dass er womöglich selber tot ist? – Eine Auflösung gibt’s nicht und da er mit seinen Mitmenschen reden kann, haut diese Theorie auch nicht hin.

Liam Neeson (Das A-Team) rennt zig mal zu Anna, zieht seinen Arbeitskittel an, diskutiert mit ihr und schmeißt dann wütend die Handschuhe. Was zum?!

Justin Long (Drag me to Hell) hat fortwährend geheult und bietet am Ende eine Auflösung, die durchsichtiger nicht hätte sein können. Die Frage zum Schluss bleibt: Warum haben Neeson, Ricci (Speed Racer) und Long (Mom) diesen Film gemacht? Wenn dieser Streifen etwas aussagen wollte, dann ist dies an der langweiligen Umsetzung gescheitert.

Fazit:
Von straight to DVD zu straight zum vergessen.

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