Pain

Originaltitel: Vile
Regisseur: Taylor Sheridan
Drehbuch: Eric Jay Beck, Rob Kowsaluk
Darsteller: Eric Jay Beck, April Matson, Greg Cipes
Land: USA
Jahr: 2011
Genre: Horror
Laufzeit ca.: 90 Minuten

 

Darum geht’s:
Eine Gruppe von neun Freunden nimmt eine Anhalterin mit, welche diese daraufhin mittels eines Gases narkotisiert. Als sie wieder erwachen, finden sie sich in einem abgesperrten Haus ohne Fenster wieder. Außerdem hat man ihnen etwas in den Nacken implantiert, welches ausgestoßene Chemikalien sammelt. Adrenalin, Dopamine, und Oxytocin. Dieses Mittel bringt auf dem Schwarzmarkt einen Haufen Geld, kann aber angeblich nur durch Schmerz gewonnen werden. Die Freunde haben knapp einen Tag Zeit, um die erforderliche Menge zu erbringen, oder sie werden lebendig begraben.

Meinung:
Im Sinne von Saw 2, wird hier eine Gruppe Menschen eingesperrt, die grausiges über sich ergehen lassen müssen, um aus ihrem Gefängnis zu entkommen. Der entscheidende Unterschied hierbei ist jedoch, dass sie nicht durch eine Reihe von vorgefertigten Fallen gehen müssen. Zudem können sie selber entscheiden, wer sich der Aufgabe stellt, um die Chemikalien zu spenden.

An sich ist der Film nicht schlecht gemacht. Es ist mal etwas neues, dass die Opfer nicht nur um ihr Leben kämpfen müssen, sondern zusätzlich auch noch etwas dafür erbringen sollen. Die Vorgehensweise war von zaghaft jemanden mit der Faust ins Gesicht zu boxen bis hin zu viel drastischeren Maßnahmen.

Die Handlung ist ganz plausibel dargestellt und führt einen an die menschlichen Abgründe, aber leider schlägt das Ende einen anderen Weg ein, als vorgegeben war. Schade. Denn wenn der Plan der Entführer von Anfang an fest stand, dann hätte man die Sache auch anders lösen können! Ansonsten kann ich nicht meckern.

 

Fazit:
Überraschend guter Horror-slasher.

 

Info:
Da die benötigten Chemikalien Adrenaline, Dopamine, und Oxytocin auch durch Sex ausgeschüttet werden, hätten sich die Opfer auch einfach „lieb haben“ können um ihre Ampullen zu füllen. Witzigerweise wurde dies auch von Sam im Film erwähnt.

 

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