17 Again

Regisseur: Burr Steers
Drehbuch: Jason Filardi
Darsteller: Zac Efron, Matthew Perry, Leslie Mann
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Komödie, Romanze
Laufzeit ca.: 102 Minuten

 

Darum geht’s:
Mike O’Donnell ist unzufrieden mit dem Verlauf seines bisherigen Lebens. In seiner Midlife-Crisis wünscht er sich, wieder jung sein zu können und seine Fehler von damals zu beheben. Am nächsten Morgen wacht er als sein siebzehnjähriges Ich auf. Er besucht seine ehemalige Highschool und freundet sich mit seiner Tochter an. Außerdem versucht er, die Verehrer seiner Exfreundin abzuwehren und sie davon zu überzeugen, dass sein erwachsenes Ich der richtige für sie ist.

Meinung:
Mein erster Gedanke, nachdem ich den halbnackten Zac Efron (Bad Neighbors) zu Beginn sah, war: Zieh dein Shirt wieder an!!! Ehrlich, diese Szene ist nur dazu da, um die pubertären, weiblichen Fans in Kreischanfälle zu versetzen. Urghh, Zac Efron ist nackt definitiv kein Blickfang. Das hat er Jahre später in Bad Neighbors wieder bewiesen.

Dem Typen mit seinen Spockohren hätte ich zu Beginn am liebsten eine rein gehauen, weil er so laut geschmatzt hat, dass der Saal noch immer bebt. Im weiteren Verlauf war er allerdings ganz erträglich, was seltsam ist, denn er war der Verrückteste im ganzen Film.

Als Mike zum ersten Mal in die Sporthalle gegangen ist und mit Wehmut auf seine erfolgreiche Jugend zurückgeblickt hat, hätte ich ihn ebenfalls gerne geohrfeigt. Wenn er ein Kondom benutzt hätte, dann wäre er kein erfolgloser Marketingangestellter geworden. = Selber schuld!!!

Der Charakter von Mike/ Mark hat es im gesamten Film nur einmal geschafft glaubhaft bzw. nicht aufgesetzt zu sein und das war im Gerichtssaal, als er den imaginären Brief vorgelesen hat. Ansonsten war er mir einfach zu cool und manipulativ.
Außerdem scheint Scarlet die einzige mit Gehirn zu sein, die den jungen Mark wiedererkennt.
Ich hätte lieber ihr eine zweite Chance gegeben!

Das Mike als Mark seinen Kindern helfen will, ist ja ganz lieb und nett, aber hierbei muss ich sagen, dass die Drehbuchautoren einen massiven Fehler begangen haben:
Erst stellen sie „Buffy“s kleine Schwester als Unschuldsengel da, die Angst vorm ersten Mal hat und dann bespringt sie Mark regelrecht. Hallo?! Hinzukommt, dass ich Michelle Trachtenberg schon immer als kleine Zicke betrachtet habe, was sie auch in diesem Film wieder wunderbar unter Beweis gestellt hat. Ihr Filmbruder war hingegen sehr natürlich und im Prinzip am sympathischsten.

Matthew Perry als erwachsene Version des Protagonisten, fand ich schon immer überbewertet. Ich finde ihn weder amüsant noch überzeugend in seiner Rolle. Leslie Mann (The Bling Ring) fand ich hingegen ganz unterhaltend.

In weiteren Nebenrollen sind u.a. Thomas Lennon (Wir sind die Millers), Allison Miller (Blood – The last Vampire), Hunter Parrish (Still Alice) und Kat Graham (The Roommate) zu sehen.
Witzig (vielleicht sogar das Beste am ganzen Film) fand ich die High School Fotos der Crew, welche im Abspann gezeigt wurden.

 

Fazit:
17 Again hebt sich nicht sonderlich (also eigentlich gar nicht) von gewöhnlichen Teenie-Comedy-Schnulzen ab, wenn man sich aber darauf einlässt, dann kann man dennoch unterhalten werden.
Und ich hab nun das starke Verlangen, den Herr der Ringe sehen zu wollen,….

 

 

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