Wie ein weißer Vogel im Schneesturm

Originaltitel: White bird in a blizzard
Regisseur: Gregg Araki
Drehbuch: Gregg Araki
Buchvorlage: Laura Kasischke
Darsteller: Shailene Woodley, Eva Green, Christopher Meloni
Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Drama
Laufzeit ca.: 91 Minuten

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Darum geht’s:
1988: Die Mutter der siebzehnjährigen Kat verschwindet von einen Tag auf dem anderen. Sie bleibt allein mit ihrem Vater zurück. Um diesen Verlust zu verarbeiten beginnt Kat eine Affäre mit dem wesentlich älteren Detective Scieziesciez , da ihr Freund kein Interesse mehr an Sex mit ihr zu haben scheint. Ihre Freunde Beth und Mickey stehen ihr in dieser Zeit bei. Des Weiteren geht Kat zu einer Therapie, um das Verschwinden ihrer Muter zu verarbeiten, bis sie eines Tages einem dunklen Geheimnis auf die Spur kommt.

Meinung:
Hauptmanko des Filmes ist: der fehlende, zentrale Charakter, der Sympathie erweckt. Diesen hat weder die hochgelobte Shailene Woodley (Divergent) noch ihr Vater, gespielt von Christopher Meloni (True Blood). Schlimmer noch: Die überzeugendste Person im ganzen Geschehen war Eva Green (300 – Rise of an Empire). Und die steht ganz oben auf meiner Non-Fav Schauspielerinnen Liste! Zudem habe ich ihr tatsächlich die Szene, in der sie lacht, abgekauft. Was leider auch ein Pluspunkt ist.

Shailene Woodley (Das Schicksal ist ein mieser Verräter) lässt in diesem Film zum ersten Mal sämtliche Hüllen fallen. Wirklich überraschend war dies aber nicht. Eher eine Frage der Zeit. Ich bin eher verwundert, dass es nicht wie immer Eva Green (Sin City 2) war.

Die Handlung ist jetzt auch nicht gerade der Reißer. Ich fragte mich nach einer Stunde, ob überhaupt noch etwas interessantes geschieht. Gegen Ende kommt zwar nochmal eine Wendung, aber die kann dieses durchschnittliche Drama auch nicht mehr toppen.

In weiteren Rollen sind Gabourey Sidibe (Precious) und Angela Bassett (AHS: Freak Show), beide aus American Horror Story: Coven, zu sehen. Außerdem Shiloh Fernandez (The East), Thomas Jane (Dark Country), Brenda Koo (The Bling Ring), sowie Dale Dickey und Sheryl Lee, die schon zusammen für Winter’s Bone vor der Kamera standen.

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Fazit:
Mäßig unterhaltsames Drama mit einer überbewerteten Hauptdarstellerin.

 

 

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1 Kommentar

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