Blue Gate Crossing

Originaltitel: Lan se da men 藍色大門
Taiwan 2002
Genre: Drama, Liebe, Jugend
Regie: YEE Chih-Yen 易智言
Kamera: CHIEN Hsiang 錢翔
Drehbuch: YEE Chih-Yen 易智言
DarstellerInnen: GUEY Lun-Mei 桂綸鎂, Wilson CHEN Bo-Lin 陳柏霖, LIANG Shu-Hui 梁又琳

 

Story:

Yuezhen ist bis über beide Ohren in Shihao, einen Jungen aus ihrer Schule, verliebt. Sie bittet ihre Freundin Kerou diesen für sie anzusprechen. Kerou, die insgeheim Yuezhen mag, tut dies wiederwillig. Aber da Yuezhen im selben Augenblick das Weite sucht, hält Shihao Yuezhen für eine imaginäre Freundin, die Kerou erfunden hat, um ihm näherzukommen. Da Shihao selbst eine kleine Schwäche für Kerou hat, zieht diese Mißinterpretation allerlei Herzschmerz und weitere, verwirrte Gefühle nach sich.

 

Kommentar:

Eines DER Genre des kontemporären taiwanesischen Films sind Jugenddramen. Meistens ums Erwachsenwerden und um die erste (oft homosexuelle) Liebe mit einem leichten Kunstfilm Touch.
Ich weiß nicht, ob „Blue Gate Crossing“ der Prototyp dieser Filme war, aber es ist zumindest einer der bekanntesten Vertreter dieser Art Film geworden.
Es ist auch nicht sehr schwer nachzuvollziehen, warum es gerade dieser Film ins Ausland geschafft hat. „Blue Gate Crossing“ hat zwar im Grunde genommen eine ziemlich simple, nicht einmal unbedingt originelle Story, aber diese ist einfach zu charmant umgesetzt.
Das Ganze kommt (wie übrigens auch der simple Soundtrack des Films) in einer Mischung aus locker-flockig und sanft-dahinfließend her. Die Atmosphäre hat etwas von sanfter Sommerbrise am Meer – mit ein wenig Schwüle und Gewitter dazwischen.
Die optische Aufmachung ist ästhetisch und es steckt sehr viel Witz in den Bildern.
Der Film gräbt nicht allzu tief in die Gefühle seiner Figuren, aber er muß das auch nicht: Die Charaktere sind recht gelungene Darstellungen normaler Teenager; was sie durchmachen ist dem Zuschauer bekannt und die kleinen Bilder, Gesten, Gesichtsausdrücke sagen alles aus, was es zu sagen gibt.

Was ich persönlich an „Blue Gate Crossing“ sehr anziehend fand und was diesen Film für mich besonders machte, war der Charakter Meng Kerous. Sie ist so eine tolle Mischung aus tough (haha, der arme Shihao bekommts da auch ab und an mit der Angst zu tun 😉 ) und warmherzig. Ich habe selten eine Figur in einem Film so „cool“ und liebenswert gefunden und ich denke, es wird auch anderen Zuschauern schwer fallen, sich dem Charme ihrer Figur zu entziehen.

 

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