Assassins Tale

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Regisseur: Arthur Louis Fuller
Drehbuch: Arthur Louis Fuller, Guy Garner
Darsteller: Michael Beach, Anna Silk, Guy Garner
Land: USA
Jahr: 2013
Genre: Krimi, Drama
Laufzeit: ca. 92 Minuten

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Darum geht’s:
Die drei Auftragskiller Roman, Anthony und Grace hadern mit ihrem Leben. Sie töte Menschen ohne Fragen zu stellen und bekommen dafür die fette Kohle. Aber soll das alles gewesen sein? Während Roman immer mehr über einen Ausstieg nachdenkt, gibt sich Anthony seiner Heroinsucht hin und Grace sehnt sich nach einer Familie. Als ein Kopfgeld auf ihren Freund ausgesetzt wird, müssen sich Grace und Roman noch einmal zusammenraufen, um ihn zu retten.

2

Meinung:
Zuerst einmal wieder: Posterbetrug! Da wird nicht nur mehr versprochen, als gehalten wird. Nein, der potenzielle Zuschauer wird auch noch irre geführt, indem man einen apokalyptischen Actionthriller vermutet. Da war weder Action, noch wurde ich besonders gethrillt. Außerdem bin ich mir nicht einmal sicher, ob Anna Silk überhaupt jemals eine Pistole in dem Film in der Hand hatte. Seil? Ja. Schwangerschaftstest? Ja. Waffe? Nein.

Anna Silk, die ich bis dato nur aus der Serie Lost Girl kannte und die auch der Beweggrund war, mir diesen Film anzusehen, war allerdings nicht gerade das Highlight. Besonders viel Spielzeit hatte sie ohnehin nicht. Außerdem ist Drama nicht so wirklich ihr Fachgebiet. Da ist sie mit Action und coolen Sprüchen in ihrer Serie schon ganz gut aufgehoben.

Die Kameraführung ist gelinde gesagt einfach nur schlecht. Ich weiß nicht, ob der Mann (oder Frau) dahinter vorher noch einen Kasten Bier geleert hat, aber ich kann mich an kein vernünftiges Bild erinnern. Wie schwer ist es denn bitteschön, still zu stehen?! Zu nah, zu wackelig. Setzen, fünf (ich habe auch schon schlechtere gesehen)!

Die zweite Schelte bekommt der Editor des Filmes, der anscheinend ein neues Magix Movie Maker Programm geschenkt bekommen hat und dann erst mal was das Zeug hält Effekte über die Szenen gelegt hat, um sie dann bis zum Erbrechen zu zerschnippeln.

Die dritte Ohrfeige gilt dem Typen, der die Musik ausgewählt hat. Also wirklich! Also WIRKLICH! Sie war nicht nur total unpassend, sondern wurde auch immer zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt eingespielt. Und dieser lachhafte Klingelton mit dem Text „California is killing me“ ist alles andere als originell oder gar lustig gewesen. Von Ironie gar nicht zu sprechen.

Gegen Mitte habe ich kurzerhand ein Hörspiel daraus gemacht, da ich mir die konfusen Aufnahmen nicht mehr ansehen konnte, ohne seekrank zu werden. Leider sind die Dialoge auch alle samt null acht fünfzehn. Es wird über Schicksal, Vorbestimmung und Karma diskutiert. Ja hallo, wenn ich meinen Job hasse, dann kündige ich. Punkt aus. Was muss ich da noch ewig über die Chaostheorie philosophieren?! Laber Palaver,… Am nervigsten war dabei Roman.

Das Ende ist im Prinzip nichtssagend und lässt dabei so viele Fragen offen, dass ich gar nicht weiß, ob die Macher überhaupt wussten, was sie da geschrieben/ gedreht haben. Ach, auch egal.

In weiteren Rollen sind u.a. Michael Beach (Insidious 2) und Lili Mirojnich (Freunde mit gewissen Vorzügen) zu sehen.

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Fazit:
Assassins Tale ist ein Möchtegerngaunerfilm, der versucht erfrischend witzig zu sein und dabei kläglich versagt. Einfach weil es too much ist und oft wie eine Kopie aus anderen Filmen wirkt. War alles schon mal da.

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