William Shakespeare’s Romeo & Julia

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Regisseur: Baz Luhrman
Drehbuch: Craig Pearce, Baz Luhrman
Darsteller: Claire Danes, Leonardo DiCaprio, John Leguizamo
Land: USA
Jahr: 1996
Genre: Drama, Romanze
Laufzeit: ca. 120 Minuten

„Du einzig Lieb aus einzgem Haß entbrannt. Ich sah zu früh, den ich zu spät erkannt. Das es die Lieb so übel mit mir meint, dass ich muss lieben den verhassten Feind.“

 

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[short_tab title=“Inhalt / Review“]

Darum geht’s:
Der junge Romeo ist verknallt in die hübsche Rosalinde. Um sie zu treffen, schleicht er sich mit seinen Freunden auf dem Maskenball der verfeindeten Familie Capulet ein. Dort trifft er auf die hübsche Julia. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch nach dem ersten Kuß und der daraus resultierenden Euphorie wird klar, sie gehören den jeweils anderen Clan an und können bzw. dürfen nicht zusammen sein. Nichtsdestotrotz beschließen sie, zu heiraten. Doch Julias Cousin Tybalt ist das ein Dorn im Auge und er beschwört eine Tragödie epischen Ausmaßes empor.

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Meinung:
Romeo & Julia mit Claire Danes und Leonardo DiCaprio,- kaum einen Film habe ich in meiner Teenie Zeit so oft gesehen, wie Baz Luhrmans Interpretation der zwei Liebenden. Es war im übrigen auch der erste Film, den ich mir damals für teuer Geld auf englisch besorgt habe. Schätze 50 Deutsche Mark hatte ich damals für die US-Videokassette hingelegt. Doch nicht wegen Herrn DiCaprio, der übrigens ein echt talentierter Schauspieler ist, sondern vielmehr wegen Claire Danes, die ein Jahr zuvor mit der Serie „Willkommen im Leben“ meine Aufmerksamkeit erregte und mich zu einem kleinen Fangirl machte. Ganz, ganz tolle Schauspielerin!

Heute kann ich noch quasi jeden Satz mitsprechen und bin zudem begeistert, wen man alles erkennt (mal davon abgesehen, wie jung alle Schauspieler zu diesem Zeitpunkt waren). So ist mir damals z.B. nicht aufgefallen, dass RomCom Spezialist Paul Rudd (Trauzeuge gesucht) mitgespielt hat.

Baz Luhrmann versucht der Jugend von heute das Shakespeare Stück im neuen Gewand nahe zu bringen. Er verlegt den Schauplatz daher in die Neuzeit, wobei er die altertümliche Dialoge übernommen hat. Natürlich muss man sich erst einmal an die alte Sprache gewöhnen, sobald das aber geschafft ist, kann der Film den Zuschauer fesseln. Zugegeben, der Anfang ist ein bisschen überdreht und merkwürdig. Den hätte man auch anders gestalten können. Doch mit der Wild West Musik und den Capulet Idioten, die sich mit den coolen Montagues zoffen wurde die ganze Sache ins lächerliche gezogen. Vor allem Jamie „Vollpfosten“ Kennedy ist hier der Trottel vom Dienst. Sehr authentisch fand ich hingegen John Leguizamos (Kick Ass 2) Darbietung von dem hasserfüllten Tybalt, der Auslöser allen Übels. Und Harold Perrineau (Z Nation) als Transe Mercutio war auch recht witzig.

Das legt sich jedoch, wenn Leonardo und Claire erscheinen. Zwei hochgradige Darsteller, die nicht besser hätten besetzt werden können, da sich beide voll ins Zeug legen. Mit Schrecken erinnere ich mich an die Version aus dem Jahr 2013, in der Hailee Steinfeld (Secret Agency) und Douglas Booth (Noah) das Pärchen spielten.

Es ist herzzerreißend, wenn beiden klar wird, dass sie der jeweiligen verhassten Familie angehören. Ich musste heute noch den entstandenen Kloß in meinem Hals schwermütig unterdrücken. Ja, der Film kann mich heute noch berühren. Besonders die Sterbeszene ist legendär.

Zwar schürft der Film wegen ein, zwei Kleinigkeiten an der Höchstpunktzahl vorbei, weil er mir manchmal zu überdreht ist. Alle Szenen mit Herrn DiCaprio und Frau Danes sind jedoch eine 10 mit Sternchen.
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Fazit:
Gefühlvolle Adaption des Klassikers im neuen Gewand.

 

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Schauspieler Bekannt aus
Claire Danes Homeland
Leonardo DiCaprio The Revenant
John Leguizamo American Ultra
Harold Perrineau Z Nation
Pete Postlethwaite Kampf der Titanen
Vondie Curtis-Hall Marvel’s Daredevil
Miriam Margolyes Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Paul Rudd Nur über ihre Leiche
Jesse Bradford My sassy Girl (US)
Jamie Kennedy Extreme Movie
Dash Mihok Silver Linings
Vincent Laresca Fast & Furious 3

 

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