Who am I

Regisseur: Baran bo Odar
Drehbuch:
Jantje Friese, Baran bo Odar
Darsteller:
Tom Schilling, Elyas M’Barek, Wotan Wilke Möhring
Land: Deutschland
Jahr: 2014
Genre: Thriller
Laufzeit: ca. 102 Minuten

„Alle wollen Sicherheit. Es gibt keine Sicherheit.“

Darum geht’s:
Benjamin ist nach eigener Aussage nichts besonderes. Ein Versager. Und so hat er auch null Chancen bei seiner heimlichen Flamme Marie. Das soll sich ändern, wenn er für sie die Fragen der Abschlussprüfung vom Uni Server klauen will. Allerdings wird er dabei ertappt und bekommt eine Bewährungsstrafe aufgebrummt. Dabei lernt er den Hacker Max kennen, der ihn seinen zwei Kumpels vorstellt. Zusammen stellen die vier jede Menge Unfug im Netz an, um die Aufmerksamkeit des Hacker Gurus MRX zu erlangen. Spätestens beim Einbruch ins Gebäude des Bundesnachrichtendienstes gelingt ihnen dies. Allerdings begeben sie sich damit in tödliche Gefahr.

Meinung:
Das Beste am Film: man merkt nicht das er aus Deutschland kommt.
Mit Tom Schilling ist den Machern ein Glücksgriff in Punkto Protagonist gelungen. Und natürlich muss auch Elyas M’Barek dabei sein, der ja nun aus keinem deutschen Film mehr weg zu denken ist. Außerdem sind Wotan Wilke Möhring, Antoine „Tech-Nick“ Monot Jr. Und Hannah Herzsprung mit von der Partie. Letztere finde ich fehl besetzt. Das aber eher aus persönlichen Gründen, weil ich sie nicht sonderlich überzeugend finde. Leider ist es ja irgendwie so, dass sich diese Schauspieler immer wieder in anderen Filmen über den Weg laufen, was annehmen lässt, dass es hier zu Lande an Nachwuchstalenten mangelt.

Die Handlung war sehr gut in Szene gesetzt und spiegelt den Cyber-Thriller perfekt wieder. Zudem kann das Drehbuch mit einigen Überraschungen aufwarten, wodurch sich Who am I zu einem richtigen Glücksgriff entpuppt hat.

Die Visualisierung mit dem Zugabteil, dass den Chatroom darstellen sollte, hat mir zudem sehr gut gefallen. Einzig, dass Hacker wieder als Leute mit blitzschnellen Fingern gezeigt wurden, war etwas sehr klischeehaft. Ansonsten gibt’s absolut nix zu bemängeln.
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Fazit:
Gelungener Thriller mit einer intelligenten Story.

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