Anesthesia

Regisseur: Tim Blake Nelson
Drehbuch: Tim Blake Nelson
Darsteller: Sam Waterston, Kristen Stewart, Glenn Close
Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Drama
Laufzeit: ca. 90 Minuten

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[short_tab title=“Inhalt / Review“]

Darum geht’s:
Der Frischrentner Walter Zarrow wird auf offener Straße von einem Dieb mit einem Messer attackiert. Mit letzter Kraft schafft er es, an einem Haus zu klingeln und Hilfe zu rufen. Als er blutend zusammensackt kann er seinem Helfer noch ein paar Worte ins Ohr flüstern. Diese verändern nicht nur dessen Leben, sondern das aller Menschen um Walter herum.

Meinung:
Anesthesia ist ein Film, der aus mehreren Geschichten besteht, die sich am Ende zu einem Ganzen zusammen fügen. Im Mittelpunkt ist Universitätsprofessor Walter Zarrow. Es beginnt mit seinem Zusammenbruch und rückwirkend wird gezeigt, mit welchen Probleme die Leute in seinem Umfeld zu kämpfen haben.

Da wären z.B. sein Sohn, dessen Frau mit Krebs diagnostiziert wurde und dessen Kinder jeden Tag aus Frust oder Langeweile kiffen. Die Studentin Sophie, die sich fehl platziert in dieser Welt fühlt und sich deswegen ritzt. Der schwarze Drogenjunkie Joe, der von seinem besten Freund in eine Einzugsklinik eingewiesen wird. Ja selbst der Retter in der Not wird mit seinen Eheproblemen gezeigt. All das macht den Film zu einem typischen Drama, dass überraschend kurz geraten ist. Sonst geht’s ja nie unter zwei Stunden hinaus. Hier muss ich allerdings gestehen, dass schon die 90 Minuten manchmal ein Kampf waren.

Zu Beginn hatte ich so meine Sympathieprobleme mit Sam Waterston, da er wie ein angetrunkener, alter Kauz spricht. – Jedenfalls im Originalton. Im Fortlauf der Geschichte stellte er sich jedoch als liebenswerter Zeitgenosse heraus. Weswegen die Handlung letztendlich auch funktionierte.

Kristen Stewart spielt mal wieder eine Außenseiterrolle. Etwas, dass ihr liegt und gleichzeitig ihre Marke ist. Hier gibt es also nichts zu bemängeln. Auch Glenn Close, die ich beinahe hinter ihrer großen Brille nicht erkannt hätte, gibt sich als Frau von Walter die Ehre.

Interessant war auch noch die Geschichte zwischen dem Geschwisterpärchens und deren Chaos in ihrer jungen Gefühlswelt.

Schauspielerisch ist der Film okay. Die Darsteller wissen was sie tun, nur irgendwie ist das Thema etwas langweilig geworden, weil quasi wirklich eine Story um den einen Mann herum erzählt werden, weswegen man sehr oft zwischen den Schauplätzen hin- und her geschubst wird.
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Fazit:
Gewöhnliches Drama über den Einblick auf das Päckchen, das jeder von uns zu tragen hat.

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[short_tab title=“Darsteller“]

Schauspieler Bekannt aus
Tim Blake Nelson Fantastic Four
Glenn Close Guardians of the Galaxy
Kristen Stewart American Ultra
Hannah Marks The Runaways
K. Todd Freeman Buffy – Im Bann der Dämonen
Michael Kenneth Williams RoboCop 2014
David Aaron Baker Homeland
Ben Konigsberg Orange is the new Black
Yul Vazquez Das A-Team
Katie Chang The Bling Ring
Scott Cohen Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte
Lucas Hedges Grand Budapest Hotel
Rob Morgan Marvel’s Daredevil

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