All about E

2.5

Inhaltsangabe & Details

Elmira aka „E“ ist eine angesagte DJane. In einem Nachtclub legt sie jeden Samstag auf und ist ein gefeierter Star. Als sie nach einer Taxifahrt nach Hause plötzlich bemerkt, dass sie die Tasche jemand anderen hat und sich dazu noch eine Menge Geld darin befindet, taucht sie gemeinsam mit ihrem schwulen Freund unter. Sie suchen Unterschlupf bei ihrer Familie, doch als es zu gefährlich wird, begeben sie sich zu E’s Exfreundin Trish, die weit draußen auf einer Farm wohnt. Doch mit dieser Entscheidung kommen neue Probleme.


Meinung:

Ich bin etwas unsicher, wie ich mit dem Film verfahren soll. Auf der einen Seite steht eine süße, talentierte Hauptdarstellerin, auf der anderen ein klischeebeladene Geschichte, die in ihrer Umsetzung nicht gerade das gelbe vom Ei ist. Vielmehr erinnert es an ein australisches Reisevideo, da permanent Landschaftsaufnahmen eingeblendet werden, die schier unendlich zu gehen scheinen. Dazu kommt der unnötige Aufenthalt bei den spießigen Eltern und dieses wirklich nervige Klarinettensolo, das andauernd eingespielt wird. Ja schon klar, unsere Protagonistin steht drauf, aber mir haben teilweise fast die Ohren geblutet, wenn das Stück zum zigsten Male kam.

Gegen den schwulen besten Freund kann ich auch nicht wirklich etwas sagen. Eine selbsternannte Tunte aus Irland, der verzweifelt versucht, auf Gaychat seine große Liebe zu finden. Und wenn wir schon bei großer Liebe sind: alles läuft in diesem Film darauf hinaus, dass E wieder mit Trish zusammenkommen will. Beide stellen sich dabei so furchtbar kindisch an, dass man gerne dazwischen schreiten möchte. Aber so ist es halt, das liebe Beziehungsspiel. Man kann nicht mit, aber auf keinen Fall ohne den anderen. Und gerade als ich dachte, sie sind wieder ein Paar, stellt sich eine von den beiden (Trish!) plötzlich so dumm an.

Ein Wort dazu: bei der Kussszene dachte ich mir: Okay, gut gemacht, passt. Nie hätte ich damit gerechnet, dass danach eine Sexszene kommt, die selbst den Mädels von Bound die Röte ins Gesicht treiben würde. Bis dahin war der Film FSK 12, danach FSK 16, würde ich meinen. Ist ja schön und nett, aber ich war darauf einfach nicht vorbereitet, da nichts an dem Film darauf hindeutete. Selbst der Anfang war noch Teeniegerecht.

Es tut mir schon fast im Herzen weh, aber ich kann All about E nicht über dem Mittelmaß bewerten. Einfach, weil ich Hauptdarstellerin Mandahla Rose so überzeugend und sympathisch finde, gebe ich eine 5. Ansonsten wäre es ein Punkt weniger, da wirklich nichts an der Geschichte erwähnenswert ist.

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