Zombie Wasteland

1.45

Inhaltsangabe & Details

Frau Doktor Leigh Rozetta muss ihre Eltern verlassen um an einem Gegenmittel für einen Virus zu helfen, der die Menschen in Untote verwandelt. Doch sie scheint unglücklich zu sein und beschließt daher, die Militärbasis in einer Nacht und Nebelaktion zu verlassen. Dabei stößt sie auf die zwei Plünderer Seph und Mckay, die gerade ihr Team verloren haben. Die drei verschanzen sich in Leighs Elternhaus und während Mckay der ganzen Sache noch recht argwöhnisch gegenübersteht, beginnen sich die anderen beiden zu einander hingezogen zu fühlen. Doch dieser Zustand dauert angesichts der Bedrohung durch die Zombies nicht lange an.


Meinung:

Szene – Aufblende – Und ich hatte schon genug. Ich hab der Protagonistin direkt angesehen, dass sie weder schauspielern kann, noch dass dies ein guter Film werden wird. Aber nachdem ich schon die grottenschlechte Cabin Fever Reihe hinter mir hatte, habe ich mir dieses Desaster tatsächlich bis zum Ende angesehen. – mehr oder weniger. Auf einen miesen Streifen zusätzlich kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Zu erst einmal zu der Story, die einfach nichtssagend und total banal ist. Gibt und gab es schon so oft. – ZU OFT. Das Drehbuch ist stellenweise so doof (ja, ich habs gesagt), dass ich mir ein Augenrollen nicht verkneifen konnte. Außerdem schienen sich die Macher nicht sicher zu sein, ob sie nun das Thema LGBG einfügen, oder nicht. Auf die Turtelei zwischen ihr und ihr und dann ihr und ihm wurde zwar mächtig hingearbeitet, aber dann doch ein Rückzieher gemacht. Die Freundin ist somit, obwohl tough gezeichnet, eine totale Lachplatte und überflüssig.

Die Outfits: Naja, Militärsachen sind nicht wirklich hübsch. Zu weit (oder vielleicht haben die Darsteller zu große Klamotten bekommen, weil die von einem anderen Film halt noch übrig waren) und zu enge Schuhe, aber den Abschuss bringt unsere Trulla, die sich mal eben in ein kurzes blaues Kleid wirft. Meiner Meinung nach ist es nur einer Frau vergönnt, in einem Kleid gegen Zombies zu kämpfen und das ist Milla Jovovich. Unsere Variante hingegen sah aus, wie ein schlechtes Jill Valentine Double. Von sexy Millionen Meilen entfernt.

Die restlichen Darsteller kann man eigentlich auch direkt in die Tonne treten. Außer vielleicht den Jogi Löw Doppelgänger und sein Psycho Freund, der allerdings gegen Ende etwas zu durchgeknallt und somit unerträglich wurde. Zumindest hatte dieser einen knackigen Hintern, den man in einer weiteren hirnrissigen Szene gesehen hat.

Das Zombie Make Up: Mähh, was soll man erwarten bei einem C Movie? Aber im Grunde war das immer noch das beste an diesem „Werk“. Aber wofür es nun eine FSK 18 gab, weiß ich bis jetzt noch nicht.

Was den Film einen ganz großen Minuspunkt einbringt, ist die lustlose Synchronisation. Es wirkte, als wenn die Sprecher selbst keinen Bock auf diesen Mist hatten. Vielleicht hat man aber auch ein paar Leute von der Straße angeheuert, die einen Keks danach bekommen haben. Wer weiß? Mit Professionalismus hat es auf jeden Fall nichts zu tun gehabt.

Der große Plotwist am Ende hat mich auch nicht von den Socken gehauen. Aber interessant, wie Menschen ihr wahres Ich zu erkennen geben, wenn sie dem Tod ins Auge schauen. Von daher begründe ich den einen Stern, den ich für Zombie Wasteland (übrigens die deutsche Titel Variante) vergebe. Mehr ist aber bei bestem Willen nicht drin.
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