James Bond 007: Ein Quantum Trost

3.3

Inhaltsangabe & Details

Nach dem Tod seiner großen Liebe, Vesper Lind, findet James heraus, dass ihr Freund,- für den sie ihn verraten hat, eine Menge Dreck am Stecken hat und sie nur ausgenutzt hatte. Er macht sich auf eigene Faust auf die Jagd nach ihm. Dabei kreuzt sich sein Weg mit Camille, die selbst ganz wild darauf ist, dem Oberboss den Gar auszumachen.


Meinung:
Das war bislang der schlechteste Craig-Bond Teil. Mir gefiel zwar, dass er nahtlos an den Vorgänger anschloss, aber die ganze Umsetzung hat mir nicht zugesagt. Zwei Menschen, die auf Rache sinnen. Nicht mehr, nicht weniger. Dazu einen besonders unglaubwürdigen Bösewicht und eine wenig spannende Geschichte. Vielleicht ist auch das der Grund, warum der Film nicht die gewohnten zwei Stunden hat und mit gerade mal 106 Minuten daher kommt? Im Prinzip reist der Doppen-Null Agent nur durch die Weltgeschichte und deckt einen politischen Skandal auf, bis er am Ende Genugtuung erlangt.

Olga Kurylenko war schon okay. Kein überragendes Bond Girl, aber doch passend. Hier war es wiederum angebracht, dass man kein Paar aus den beiden gemacht hat und Bond eher einen flüchtigen One Night Stand mit einer anderen Dame hatte.

Mathieu Amalric als Möchtegern Drogenboss war einfach nur lachhaft. Null Ausstrahlung und mit seinem weißen Flatterhemdchen regte er eher zum Schmunzeln und Kopfschütteln an. Dafür war aber sein Kumpan Joaquín Cosio doppelt so überzeugend als schmieriger Staatschef. Wirkliche Tiefe besaßen sie aber beide nicht. Eigentlich ging mir das Schicksal aller Charaktere in diesem Film am Popo vorbei.
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