H2 – Halloween 2

Regisseur: Rob Zombie
Drehbuch: Rob Zombie
Darsteller: Scout Taylor-Compton, Danielle Harris, Malcolm McDowell, Sheri Moon Zombie
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Horror, Möchtegern-Remake
Laufzeit: ca. 119 lange Minuten

Darum geht’s:
Zwei Jahre nach dem Laurie Strode den Killer mit der weißen Maske aka Michael Myers erschossen hat, gibt es pünktlich zu Halloween ein Wiedersehen, bei dem einer nach dem anderen die Klinge seines Messers zu spüren bekommt.

Meinung:
Meine Frage an Regisseur und Drehbuchautor: Warum???!!!
Rob Zombie hat echt nicht alle Latten auf dem Zaun. Aber da ich schon vom ersten Teil wusste, dass die Fortsetzung nichts werden würde, bin ich auch nicht enttäuscht. Ich wusste immerhin, worauf ich mich einlasse. Halloween 2 ist einfach Bockmist. Und wenn schon die Darsteller sagen, „this movie sucks“, dann ist doch irgendwas verkehrt.

Protagonistin Scout Taylor-Compton (Smile Pretty) berichtete zuletzt in ihrem Youtube V-Log, dass sie ein Angebot für den dritten Teil (der in 3D geplant ist) bekommen hat, dies aber vorläufig abgelehnt hat, weil sie nicht mehr in Filmen mitspielen will, die kein Drehbuch haben und einfach nur schlecht sind. Ich weiß zwar nicht, warum sie dann die ersten beiden Teile gedreht hat, aber es sind schon einmal gute Ansichten. Außerdem würde es mich freuen, sie mal in einer anderen Rolle zu sehen, in der sie nicht immer flucht oder unanständige Sachen sagt. In The Runaways hatte dies immerhin schon fast geklappt.

Das Character Development war wieder einmal nicht vorhanden und das meist benutzte Wort war „Fuck“. Fucking fuck! Bitch, cunt und whore fielen allerdings auch oft. Also kein Unterschied zu Rob Zombies vorherigen Versuch. Heißt es nicht „Wenn man es nicht kann, sollte man es gleich lassen“ ? Mich hat es ja gewundert, dass er neben Drehbuch und Regiestuhl nicht auch noch den Mörder höchstpersönlich gespielt hat.

Pluspunkt: Der überaus hässliche Junge aus dem ersten Teil wurde neu gecastet. So konnte ich wenigstens den kleinen Michael Myers ansehen ohne die Augen zusammenkneifen zu müssen.

Ein weiterer Lichtblick:
Danielle Harris als Annie war überzeugend und hatte Sympathiepunkte im Vergleich zum Vorgänger. Scout’s Rolle hingegen war total bescheuert. Sollte man nicht Mitgefühl für die Leute auf dem Flimmerkasten entwickeln? Bei mir gab es keine. Sie hat zwar gut gespielt, aber Profi muss man bei dieser nicht vorhandenen Story auch keiner sein. Ein bisschen umher rennen und hysterisch schreien würde ich zur Not auch noch zusammen bringen. Ich hoffe nur, dass sie in Zukunft bessere Angebote bekommt.

Nun zur Handlung:
Dunkel, vorhersehbar und teilweise echt eklig (z.B. die OP zu Beginn), aber vor allem: unlogisch. Sehen wir einmal davon ab, dass Sheri Moon Zombie (aka Mama Myers), trotz ihres Ablebens, noch immer mitspielt. – diesmal als Hallu(zination) mit weißem Pferd. Aber das Laurie Strode aka Angel Myers doch allen Ernstes fragt, wer sie denn sei ist der Gipfel. Hinzukommen unnötige Szenen wie die Band, die tatsächlich 3 Songs spielen durfte und das Besäufnis von Laurie, die eigentlich ganz andere Probleme haben sollte. Nach dem Motto: „Mein Bruder will mich umbringen. Ach egal, ich mach erst mal Party.“

Dr. Loomis, der im Original eine Daseinsberechtigung hatte, ist hier wieder einmal auf Buchtour und Fernsehpromotion. Herrlich arrogant und zugleich total nutzlos, ist diese Rolle total fehl am Platz. Ich musste mich echt zusammenreißen um bei seinen Szenen nicht lautlos ins Koma zu fallen. Davon abgesehen konnte ich Malcolm McDowell noch nie leiden.

Das Beste am Film war der Halloween Theme Schlussong. Und für einen Film von fast 2 Stunden ist das herzlich wenig.

Fazit:
Einfach nur furchtbar (was nicht als Kompliment gemeint ist)!

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