Obsessed

Regisseur: Steve Shill
Drehbuch: David Loughery
Darsteller: Ali Larter, Idris Elba, Beyoncé Knowles, Jerry O’Connell
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Thriller, Drama
Laufzeit: ca. 108 Minuten

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Darum geht’s:
Derek und Lisa sind ein glückliches Ehepaar, das zusammen mit ihrem kleinen Sohn in ein neues Haus zieht. Alles ist wunderbar bis die neue Aushilfskraft Lisa auftaucht und sich unsterblich in ihren Arbeitgeber Derek verliebt. Schon bald ist klar, dass sie sich in etwas verrannt hat, denn er erwidert ihre Avancen nicht. Doch das ist kein Grund zur Aufgabe. Vielmehr spornt es Lisa noch mehr an, sich weiterhin in der Nähe ihres Traumannes aufzuhalten. All das bleibt Sharon nicht verborgen und als Lisa durch einen angeblichen Selbstmordversuch ins Krankenhaus eingeliefert wird, nachdem sie nackt in Dereks Bett gefunden wurde, nimmt das Drama erst richtig seinen Lauf.

Meinung:
Sehr guter Thriller.
In den 109 Minuten wurde ich nicht einmal gelangweilt und das will schon etwas heißen.

Beyoncé hat den Spagat von Sängerin zur Schauspielerin gekonnt hingelegt. Es gibt wirklich nichts auszusetzen. Die Rolle ist zwar ein bißchen stark Klischeehaft, wenn sie gegen Ende mit Ali Larter die Fäuste schwingt und dabei mit „Bitch“ Ausdrücken um sich wirft, aber wenn ich mich an meine Las Vegas Reise und die Schwarze Taxifahrerin erinnere, dann konnte ich doch darüber schmunzeln. Und wo wir gerade in den Staaten sind: In LA hing im März 2009 überall Werbung für den Film aus und ich hatte immer gegrübelt, ob es sich wirklich um Ali Larter auf dem Plakat handelt. Welch heißer Feger doch in ihr steckt,….

Ich muss auch Ali Larter (RE: Extinction) lobend erwähnen. Sie hat die Rolle der besessenen Lisa wirklich hervorragend gespielt.

Die erste Hälfte gehört Derek und Lisa, in der zweiten Hälfte kommt Sharon intensiver ins Spiel bis es Zeit ist, zurück zu schlagen. Die Idee mit dem Dachboden, die ja schon zu Beginn angedeutet wurde, war nicht wirklich neu und ziemlich vorhersehbar, trotzdem habe ich mitgefiebert, als die beiden miteinander gekämpft haben.

Das Drehbuch ist wahrlich nicht gerade innovativ und irgendwie kommt mir die Geschichte bekannt vor. Hatte Demi Moore nicht schon die gleiche Nummer mit Michael Douglas in „Enthüllt“ abgezogen? Egal. Ich wurde gut unterhalten, selbst wenn Sharon nicht gerade der sympathischste Charakter im Film war. Auf eine verdrehte Weise war ich doch mehr für Lisa. Hm,….

Passend zum Geschehen ist auch die Musik teilweise sehr R’n’B lastig… aber gut. Durch den Endsong „Smash into You„ von Beyoncé bin ich wieder auf ihre Musik aufmerksam geworden und werde daher nun Itunes aufsuchen,….

Abschließend möchte ich noch anmerken, das „Obsessed“ nicht unbedingt ein Film für die große Leinwand ist. Als DVD im Abendprogramm ist er allemal angebrachter.

 

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