5.0

Bare

  • Kinostart: 09. Juli 2015

Für Sarah Barton läuft eigentlich alles okay. Sie hat einen festen Freund und ein geregeltes Leben. Dies ändert sich jedoch, als sie die leicht durchgeknallte Pepper kennenlernt, die ihren Hangover nach einer durchzechten Nacht auf ihrem Sofa ausschläft. Sarah ist von der Art ihrer neuen Bekanntschaft so angetan, dass sie ihr gesamtes Leben in Frage stellt und dieses daraufhin auf den Kopf stellt. Sie beginnt einen Job als Stripperin in der Bar, in der Pepper arbeitet, ohne zu wissen, dass diese darauf spezialisiert ist junge naive Mädchen für diesen Job zu rekrutieren. Sarah beginnt sogar eine Affäre mit Pepper, bis sie die Wahrheit herausfindet und ihre Freunde sie auf frischer Tat ertappen.

 

Meinung:
Ich nehme es gleich vorweg: Totaler Mist!

Größtes Manko ist, neben der Hauptdarstellerin, die durchgekoskte Drogendealerin, gespielt von Paz de la Huerta (Fierce People). Einfach furchtbar! Und ich muss sagen, dass mir Frisuren im Großen und Ganzen ja ziemlich egal sind, aber wie diese Frau in dem Streifen zugerichtet ist, erinnert eher an einen Roadkill der am Straßenrand liegt, nachdem mindestens hundert Autos drüber gerollt sind. Ich habe sie Interessehalber mal geGoogelt und herausgefunden, dass sie eigentlich immer so wirr auf dem Kopf aussieht. Hinzukommt, dass ihre Aussprache fürchterlich ist. Den Akzent lassen wir mal beiseite, aber sie spricht die ganze Zeit so langsam und gezogen, dass es an eine angeleierte Schallplatte erinnert. (- Für die, die keine Schallplatten kennen: Das sind quasi große, schwarze CD’s. CD’s fragt ihr euch?,… ach egal!). Hin und wieder hat sie mich an Helena aus Orphan Black erinnert, was diesen Slang angeht. Dort war es allerdings gewollt und passte auch zum Charakter.

Harmonie war zwischen den beiden „Liebenden“ auch zu keinem Zeitpunkt zu fühlen, weswegen mich der Break up auch nicht sonderlich interessiert hat. Vielmehr hat mich die gesamte Handlung irgendwie genervt. Paz de la Huerta ist ja zum Glück nicht die ganze Zeit zu sehen. Dafür aber Dianna Agron, von der ich als Protagonistin der Geschichte auch wenig angetan war. Ich habe ihr das Mauerblümchen vom Lande einfach nicht abgenommen. Die Sexszene habe ich außerdem so schnell vorgespult, dass ich gar nicht weiß, ob sie überhaupt stattfand (ich über-dramatisiere) und als ihr Freund sie dann am Ende zu Rede stellte und sie ihn quasi nach seiner blöden Anmache wieder zurück zu ihm gegangen ist (wenn auch nur für kurze Zeit), hat dem ganzen die Krone aufgesetzt.
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