5.6

Unknown User

    • Kinostart: 18. Juni 2015

Laura und ihre Freunde treffen sich zum Chat. Doch diesem wohnt auch ein unbekannter Teilnehmer bei, der sich weder identifizieren, noch rausschmeißen lässt. Je mehr sie versuchen, den ungewollten Gast loszuwerden, desto gefährlicher wird es für die Gruppe, denn einer nach dem anderen wird von einer übernatürlichen Macht getötet.


Meinung:

Interessanter Film.
Es beginnt mit einem Computerbildschirm, auf dem sämtliche Netzwerke der heutigen Zeit abgebildet sind. – Wirklich alle. Es folgt ein Skype Anruf und wir befinden uns in der Rolle der Hauptdarstellerin Blaire, wenn man so will,- bzw. wir schauen ihr den ganzen Film lang über die Schulter, denn alles läuft über ihren PC ab. Unterstützt wird dies durch das permanente Suren des Gerätes, was ich ganz witzig fand. Somit haben die Macher eine ganz neue Art von Found Footage Wackelpuddingcam erfunden. Witzig sind die Skype Übertragungsfehler, wenn die Verbindung gerade schlecht ist,- was mein persönlicher Grund ist, nicht zu skypen.

Nachdem sie mit ihrem Freund etwas harmloses Internetgeflirte eingeleitet hat, werden sie von ihren drei Freunden überrascht, die sich in einen Gruppenanruf unterhalten und dabei einen unbekannten Benutzer entdecken, der sich ums verrecken nicht wegklicken lässt. Nachdem klar steht, dass es sich nicht um eine Störung handelt, beginnt es etwas klischeehaft zu werden. Es muss ein Spiel gespielt werden, bei dem alle Beteiligten gegeneinander aufgestachelt werden und sich im zweiten Teil des Filmes nur noch anschreien, was echt nervig ist.

Das Ende: Mehh, geht so. Es ist nicht wirklich überraschend und der Scare Jump am Schluss ist es schon gar nicht.

Ansonsten bietet Unknown User, oder eben „Unfriended“, ganz nette Unterhaltung. Es wird eine Menge geschrieben, man kommt als Zuschauer aber gut mit, da lange genug darauf gehalten wird, um zu verstehen, worum es gerade geht,- auch wenn gerade zig Fenster offen sind und zwischen Skype, Instagram, Facebook, Google und iMessage noch schnell ein Song aus der Playlist ausgewählt wird. Allerdings reicht es auch, wenn man den Film einmal gesehen hat, da selbst die Grundkomponente keine neue ist.

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