Ready Player One – Kritik

Nicht viele Filme können behaupten so die Fans zu spalten wie Ready Player One. Der Film wurde vielen vor allem in den Amerikanischen Medien nachgesagt, basierend auf der Buch Vorlage.

Einige mochten die zum Zeitpunkt des Erscheinens beliebte Buchvorlage, andere hielten es für das schlechteste was sie je gelesen hatten.

 

Doch wer Recht hat oder nicht ist zumindest für die Verfilmung komplett irrelevant. Steven Spielberg und Zak Penn haben sich mit dem Autor der Vorlage zusammengetan um Ready Player One auf die große Leinwand zu bringen.

Handlung

In der Welt von Ready Player One ist alles durch Naturkatastrophen und Kriege verwüstet worden. Viele Menschen sind Arm und leben in sogenannten „Stacks“ Kilometerhoch aufeinander gestapelte Häuser.

Es bleibt vielen nichts anderes übrig als der Realität in eine Virtuelle zu entfliehen: OASIS (Ontologically Anthropocentric Sensory Immersive Simulation). Dort kann man so sein wie man will und aussehen wie man will. So ist es nicht verwunderlich, dass viele der Realität nahezu komplett entsagen.

So auch unser Hauptcharakter Wade Watts. Doch gerade beschäftigt die User der Oasis eine komplett andere Sache. Der Erfinder des Systems James Halliday ist gestorben und hinterließ ein Vermächtnis. Drei Herausforderungen. Wer sie findet, besteht und das Legendäre Easter Egg an sich nimmt, erhält die Kontrolle über sein Vermögen und OASIS.

Der Film folgt Wade und seinen Freunden wie sie versuchen diese Herausforderungen zu schaffen.

 

Kritik

OASIS erlaubt es Charaktere, Logos und andere Erkennungszeichen, aus Film, Fernsehen und Videospielen für die eigenen Avatare und Aurüstung zu verwenden. Items sind bekannt nach Persönlichkeiten aus der Popkultur oder direkt aus dieser entnommen (z.B. Zemeckis Cube, Heilige Granate etc…)

Das ist der Teil der am Sichtbarsten  im Marketing und Werbematerial zum Film war. vor allem der Finale Kampf mit vielen Spielen und ihren Avataren die dem Videospiel, Film und Comic Medium entnommen wurden. Der Gigant aus dem All, Gundam, Mechagodzilla, Chun-Li, Fahrzeuge wie deLorean, Interceptor, Big Foot, A-Team Van und viele weitere.

Das besondere hier ist, dass all diese Referenzen als Bausteine benutzt werden um die Welt von OASIS zu kreieren und existieren nie selbstzweckhaft. Vieles davon sind details im Hintergrund, die erst in den Vordergrund treten wenn sie gebraucht werden.

Der Kern der Geschichte ist die Schatzsuche, die Interaktion zwischen den Charakteren und die Frage, wie wichtig die fiktionale Realität für den Hauptcharakter wirklich ist. Der Weg ist hier definitiv das Ziel.

Die Musik ist vom Veteranen Alan Silvestry (Zurück in die Zukunft, Predator, The Avengers) und erinnert an seine Früheren Tage des Films indem die Musik sehr magisch und abenteuerlich klingt.

[short_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=RG-_56ZfqQk“]

 

 

Um ein beispiel für die Detailverliebtheit des Films zu nennen: Wenn ein Avatar, ein bekannter Charakter ist und etwas mehr zu tun hat wechselt die sehr magisch angehauchte Musik des Films zur Originalmusik für diesen Charakter. Zum Beispiel beim Auftauchen von Mecha Godzilla:

 

[short_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=RSIPaB3x6LI“]

 

Die exzellente Schauspielerische Leistung rundet das ganze ab und die Welt bleibt zusammen mit den Charakteren stets Glaubwürdig.

 

 

Fazit

Steven Spielberg macht hier was er am besten kann, einen für 120 Minuten in eine andere Welt entführen. Klare Empfehlung!

 

 

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