The Intervention – Kritik

Bewertung: 7.5

Bei dem Film handelt es sich um das Regisseur/ Drehbuch Debut von Clea DuVall. Und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Drauf gekommen bin ich durch Ellen Page, die ihre Liebe zu dem Film bzw. Schauspielkollegin auf Twitter ausdrückte und den Film mehrmals auf iher – Achtung: Wortspiel – „Page“ erwähnte. Überhaupt habe ich sehr oft den Eindruck gehabt, dass die beiden die Rolle hätten tauschen können und das gleiche dabei raus gekommen wäre.

5 Frauen und ich kenne jede einzelne. 4 Männer und ich wage die Vermutung, evtl. einen vom Sehen her zu kennen…

Cobie Smulders, die der Allgemeinheit wohl besser als Robin aus How I met your Mother bekannt sein dürfte, hat mich hier nicht sonderlich vom Hocker gerissen. Sie kam sehr distanziert und kühl rüber, so dass ich ihr Ehedesaster einfach abwinken konnte.
Melanie Lynskey hingegen liefert wie immer ab. Ihre leicht tollpatschige Art, die man vielleicht aus Two and a Half Men kennt, hat sie wieder super sympathisch gemacht. Ihr Zusammenspiel mit Clea DuVall war köstlich mit anzusehen.

Da in der heutigen Zeit anscheinend auch kein lesbisches Paar mehr fehlen darf (und somit anscheinend der Quoten Schwarze ersetzt wurde) kam Natasha Lyonne an DuValls Seite. Diese sammelte immerhin schion Erfahrungen in Orange is the New Black auf diesem Gebiet. Überhaupt waren es die beiden, die mit ihrer Eifersuchtsnummer den größten Lacher auf ihrer Seite hatten. Auch wenn man sich fragt, wie sich erwachsene Menschen so benehmen können.

Erwähnen möchte ich noch Alia Shawkat als kleine Lolita, die es als jüngste auf der Party, das Drama untereinander angeheizt hat.

Interventionen, so scheint es mir, sind eine amerikanische Erfindung…? Ich würde jedenfalls nicht auf die Idee kommen, so ein großes Spektakel zu veranstalten, damit jeder einen kleinen Brief auspacken kann um den Betroffenen aufzuzeigen, wie beschissen deren Lage ist. Immerhin kann dies nur nach hinten losgehen. Daher war es auch keine großartige Überraschung, dass nach der anfänglichen Lockerheit aufeinmal Herschmerzszenen folgten. Diese allerdings nie zu kitschig, weshalb ich mich nie gelangweilt habe.
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Fazit:
Unterhaltsame Dramödie mit überzeugenden Darstellern.

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