Kritik zu Cabin Fever – The new Outbreak

Bewertung: 3

Ich denke, kaum ein Film wurde so oft verfilmt wie Cabin Fever (Okay, leichte Übertreibung, aber es gibt sehr viele gleichnamige Titel). Diesmal in der Version von Travis Z, der sich die Drehbuchvorlage von Eli Roth zur Brust genommen hat. Und wer Herrn Roth kennt (ich sage nur: Hostel und Green Inferno), der dürfte wissen, dass es nicht zaghaft werden wird. Allerdings war Eli Roth nicht alleine dafür verantwortlich, sondern auch Randy Pearlstein, der mit an dem Remake von 2002 beteiligt war.

Um eins vorweg zu nehmen: die Darsteller sind Mist. Ganz großer sogar. Aber sie passen für diese Art Film auch wieder, da hier Talent keine sonderliche Voraussetzung ist. Sie sollen gemetzelt werden und gut ist. Auch die Entscheidungen mancher Individuen lassen stark zu wünschen übrig. Allen voran stelle ich da Miss Augenbraue Nadine Crocker, die nicht nur in Angesichts des Todes ihren Freund betrügt, weil sie nochmal vö***n (ja, ich hab’s zensiert) will, nein, nach der Infektion rasiert sie sich danach die Beine in der Badewanne und ist ganz erschrocken, dass nicht nur die Haare flöten gehen. ???????? Ich glaube, dass war die bescheuerteste Szene, die ich je gesehen habe.

Richtig dumm fand ich zunächst auch diese komische Polizistin. Im Nachhinein, wenn man die Sache nicht zu ernst nimmt, hat sie die Handlung allerdings etwas aufgelockert und wenigstens mit einem kleinen Augenzwinkern versehen. Immerhin konnte dies der Story auch keinen großen Schaden mehr zufügen. Schlecht bleibt schlecht.

Die Gore-Effekte können sich sehen lassen. Hier wurde nicht an Blut und Ekel gespart. Eine Todesszene ist zudem ultra hart. Wer sich den Film ansehen möchte, der behalte bitte die Sterbehilfe in der Gartenhütte im Auge.

Nun wird ja oft betont, dass das Original besser sei (vielleicht hat Roth dem Remake auch nur zugestimmt, um seinen eigenen Film zu pushen und Lob dafür einzuheimsen?), obwohl die Story quasi 1 zu 1 übernommen wurde. Lediglich dass Drehbuch wurde um knapp 40 Seiten gekürzt. Um diese Aussage zu bestätigen, werde ich mir Cabin Fever interessehalber im Original ansehen und dann meine endgültige Meinung abgeben. Für jetzt bleibt allerdings zu sagen:

Fazit:
Nette Idee, die leider in der Umsetzung und durch die hölzerne Darbietung der Schauspieler nicht überzeugen kann.

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