Dark Souls

Heute möchte ich euch über etwas ganzes Besonderes berichten – meine große Liebe – Dark Souls.

Ich zock nun schon fast mein ganzes Leben lang und auch heute noch gerne und in all der Zeit hat mich kein Spiel so beeindruckt und nachhaltig geprägt wie Dark Souls. Es ist auch das Spiel, welches mir am meisten Freude bereitet hat und es ist auch das einzige Spiel wo ich die 1000+ Spielstunden Marke geknackt habe. Das ist schon verrückt, wenn man bedenkt, was man in der Zeit hätte alles machen können. 😀 Ich bereue es aber nicht und sehe es auch nicht als vergeudete Zeit an – hatte so viel Spaß damit und würde es immer wieder tun. Auch jetzt vor ein paar Tagen habe ich wieder mal mit angefangen und einen neuen Charakter erstellt und ich bin wieder voll drin.

Was ich dann mit Freude festgestellt habe, ist das ich doch vieles vergessen hab. Ich konnte Dark Souls auswendig. Ich wusste wo welches Item liegt, wo welche Art von Gegner steht und wie deren Bewegungsmuster sind – ich konnte jedes Level beschreiben und ist irgendwie schon abgefahren und dennoch wurde es mir nicht langweilig, weil wie gesagt ich liebe dieses Spiel und ein großer Reiz kommt auch aus dem Kampfsystem, welches hier großartig funktioniert.

Aber ich sollte wohl erst einmal anreißen was Dark Souls eigentlich nun ist. Es ist ein Fantasy-Action-Rollenspiel japanischer Herkunft und als Spieler landet man im Königreich Lordran, welches von einem Untoten-Fluch heimgesucht wird und da zieht man nun los um den Fluch zu brechen, doch ist es keine einfache Aufgabe, denn stehen einem jede Menge andere Untote, Riesen, Dämonen usw. im Wege und diese gilt es zu besiegen mit Schwert und Schild oder einer riesigen Axt oder Zaubereien. Es ist eine wahre Freude sich dort durch die Welt zu bewegen und gegen die Gegner anzutreten und das Kampfsystem mit Schwert/Schild und auf seine Ausdauer und Lebensenergie zu achten funktioniert so wunderbar und dann eben auch noch looten & leveln.

Was will man mehr? Vielleicht eine Geschichte, die erzählt wird.  Denn das fällt auf, dass eine Geschichte nicht direkt erzählt wird. Es gibt keine Videosequenzen, die was zeigen oder erklären oder wenn man auf Figuren in der Welt trifft, sprechen die auch mehr in Rätseln und man versteht erst später, wenn man sich mehr mit dem Spiel auseinandergesetzt hat, dass sie doch schon einem was verraten. Trotzdem gibt es eine Handlung, nur wird diese von der Umgebung und den Itembeschreibungen erzählt. Drum lohnt es sich immer die Beschreibungen durchzulesen, weil da offenbart sich die richtige Welt von Dark Souls und deren Geschichte. Finde ich toll gemacht und ich mag diese Idee. Man erkundet alles genauer und das trägt auch nochmal dazu bei, dass man sich mehr und länger mit diesem Spiel beschäftigt und immer wieder Spaß macht und auch heute entdecke ich kleine Details, die mir vorher nicht aufgefallen sind oder es ergeben sich neue Zusammenhänge und da mag ich es auch, dass ich wieder einen Teil vom Ganzen vergessen habe. Ich darf manches wiederentdecken und das bringt Laune.

Geht es um Dark Souls muss man auch den Schwierigkeitsgrad ansprechen – es ist auch oft das erwähnte Spiel der 1000 Tode. Ja man stirbt anfangs sehr viel und bekommt ordentlich auf den Sack, aber dabei ist das Spiel nie unfair oder unmöglich schaffbar. Klar manche Fallen sind fies, aber man lernt draus und bewältigt die Stelle dann besser. Die meisten Tode kommen zusammen, weil man unaufmerksam ist oder überheblich. Im späteren Spielverlauf ist man besser und man besitzt bessere Waffen und Ausrüstung, aber unterschätzt mal nicht so einen kleinen Zombie-Mob vom Anfang des Spiels … die packen plötzlich ein anderes Bewegungsmuster aus und man landet wieder am letzten Leuchtfeuer (wer es jetzt nicht kennt – Leuchtfeuer kann man sich als Speicherpunkt vorstellen, bei dem man beim Ableben wieder neu loslegen darf). Dann ist man ganz schnell wieder am Boden der Tatsachen gelandet. So geil …

Und mit das Beste ist, ging der Spaß noch in die zweite und dritte Runde mit Dark Souls II und Dark Souls III und den geistigen Vorgänger Demon’s Souls darf man auch nicht vergessen, aber das sind noch mal andere Geschichten bzw. Themen und da gerade Demon’s Souls möchte ich mich nochmal extra widmen.

War schon toll damals auf der Xbox 360 fing es an – Dark Souls. Ich hatte viel drüber gelesen, aber das es dann so geil wird, hätte ich nicht gedacht und auch nicht, dass es mich anderen Spielen gegenüber versaut. Ich kann z.B. kein Skyrim spielen … ist mir zu leicht und wird dann schnell langweilig und die Drachenkämpfe sind nicht fordernd genug. Wenn ich dran denke, was ich für „Drachenprobleme“ in den Souls-Spielen hatte …

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