Total Recall

Regisseur: Len Wiseman
Drehbuch: Kurt Wimmer, Mark Bomback und vier andere
Darsteller: Colin Farrell, Kate Beckinsale, Bryan Cranston
Land: USA, Kanada
Jahr: 2012
Genre: Action, Thriller
Laufzeit ca.: 118 / 130 Minuten

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Darum geht’s:
Douglas Quaid ist unzufrieden mit seinem Leben. Er steht ganz unten auf der Karriereleiter und es plagt ihn die Vorstellung, dass er seiner Frau kein besseres Leben bieten kann. Darum beschließt er, mittels der Firma Rekall, neue und spannende Erinnerungen in sein Gedächtnis pflanzen zu lassen. Leider geht etwas dabei schief und Douglas findet sich in einer Verfolgungsjagd, gepaart mit Intrigen wieder. Nur Melina, eine Frau die er öfters in seinen Träumen gesehen hat, ist bereit ihm zu helfen und klärt ihn dabei über seine wahre Identität auf.

Meinung:
Ich weiß, dass ich den Film schon einmal gesehen habe. Ich weiß aber auch, dass er mir nicht gefallen hat. Zumindest war ich bis gestern dieser Meinung. Ich habe ihn mir allerdings noch einmal angesehen, weil ich außer, dass da eine Menge rumgesprungen wurde, nicht mehr wirklich viel von der Handlung rekonstruieren konnte.

Nachdem ich Total Recall also ein zweites Mal angeschaut hatte, bleibt zu sagen: Toller Actionfilm mit einer grandiosen Kate Beckinsale (Stonehearse Asylum)! Wahnsinn wie die Frau sämtlichen Männern in den Allerwertesten treten kann. Jessica Biel (The Tall Man) war zwar auch ganz okay, aber der Punkt geht hier eindeutig an Kate (Engel im Schnee)! Ganz weit dahinter kommt erst Colin Farrell (London Boulevard). Ich war eigentlich auch der Meinung, ihn nicht leiden zu können, aber auch hier war ich wieder positiv überrascht.

Und dann war ich noch erstaunt, dass Len Wiseman der Regisseur dieses Werkes war. Etwas komisch, da der einzige Minuspunkt diese permanenten Lichteinblendungen waren. Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln. Außer, dass es mir gegen Ende ein bisschen zu viel Action war. Mein Hirn schaltete irgendwann ab. Aber so geht es mir auch bei anderen Filmen, die ihre Zeit von 1 ½ Stunden überschreiten.

Und den Punkt, sich Erinnerungen über eine Agentenvergangenheit einpflanzen zu lassen, nur weil man mit seinem Leben unzufrieden ist,… mehh,.. ich weiß ja nicht ob das Selbstbewusstsein danach besser wäre. Aber wenn das im Original schon keiner angezweifelt hat, dann will ich das jetzt auch nicht in Frage stellen.

Nebenrollen:
Bösewicht ist Mr. Breaking Bad Bryan Cranston (Godzilla). Aus Underworld hat man Bill Nighy als Widerstandsführer Matthias mit reingekommen. Hinzukommen John Cho (Nick & Norah) als Blondine und Rekall Inhaber, plus Bokeem Woodbine (Seelen) als falscher Arbeitskollege.

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Fazit:
Knaller Actionkino mit einer brillanten Kate Beckinsale!

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Info:
Remake des Total Recall Filmes aus dem Jahr 1990.

 

 

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1 Kommentar

  1. Ich empfinde diesem Film einen innigen Hass gegenüber. Nicht nur wirken die Schauspieler als wären sie gelangweilt und wären nur da um ihren Check einzuheimsen (was vermutlich auch der Fall war). Der Film büßt die interessante dystopische Welt der Originalgeschichte von Phillip K. Dick ein, den Humor der Paul Verhoeven Adaption und den Charme von Arnold Schwarzenegger, die Kälte von Michael Ironside, die Zwielichtigkeit von Sharon Stone und die Bedrohlichkeit von Ronnie Cox.

    Colin Pharrell ist vielleicht vom Aussehen näher an der Originalvorlage vom Rest her sticht nichts an ihm heraus um ihn als mehr als einen 0815 protagonisten hervorzuheben. Während der Originale Total recall geschickt mit der Verschmelzung von realität und Fantasie umging und den Zuschauer immer wieder hinterfragen ließ was die Realität und was die Simulation ist, lässt dieser Schinken keine Zweifel daran.

    Kate Beckinsale war unnötig reingeschustert worden und sie mag in anderen Filmen glänzen doch in diesem hier schien sie nur zu existieren weil sie Len Wisemans Frau ist. Brian Cranston der zuletzt bei Breaking Bad voll überzeugen konnte wirkte hier als hätte er keine Lust am Set zu sein. Die Spezialeffekte die beim Original noch überzeugend daherkamen waren hier sofort als solche identifizierbar. Und wer auf die Idee kam den integralen Part der Originalen Roman- und Filmvorlage die Marsreise zu streichen sollte nie wieder an eine Adaption arbeiten.
    Der film war ein peinliches Unterfangen für alle Beteiligten und ich hoffe sie alle schämen sich dafür dort mitgemacht zu haben.

    @kat: Im original sollte es die Einpflanzung eines virtuellen Urlaubs im Rahmen des von Rekall angebotenen „Egotrip“ Programms sein. Dort ließ Arnold sich das Extrapaket vom Vertreter aufschwatzen. In diesem Film hingegen macht es keinen Sinn.

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