Joy – Alles außer gewöhnlich

3.3

Inhaltsangabe & Details

Joy ist schon als kleines Mädchen sehr begabt. In ihrer Freizeit erfindet sie alltägliche Dinge, um das Leben leichter zu machen. Doch über die Jahre hinweg verkümmert dieses Talent. Mittlerweile ist sie geschieden und muss als Familienoberhaupt für ihre Familie sorgen. Ihre Oma steht ihr dabei zur Seite und unterstützt Joy weiterhin, während sich diese mit den Problemen ihrer Mutter auseinander setzen muss, die sich in ihrem Gästezimmer eingenistet hat. Ihr Exmann wohnt im Keller und die jetzige Frau ihres Vaters hat diesen kurzerhand vor die Tür gesetzt, so dass Joy auch für ihn einen Platz in ihrem Haus geräumt hat. Hinzukommen die zwei Kinder, um die sie sich kümmern muss. Als ihr wieder eine geniale Idee kommt, setzt sie alles daran, diese zu verwirklichen. Doch dabei werden ihr immer wieder Steine in den Weg geworfen. Joy ist es leid immer klein beizugeben und kämpft für ihren großen Traum.

Meinung:
Regisseur David O. Russell erzählt in der Biografie von Joy Mangano deren Lebensgeschichte und besetzt die wichtigen Rollen mit seinen Fav Darstellern.

Zuerst war mir die Konstellation Lawrence / Cooper ganz recht. Mittlerweile, nach vier gemeinsamen Filmen, fängt es an zu nerven. Da Herr Cooper aber diesmal nicht ihren Lover spielt, ist es erträglich. Außerdem sieht er in diesem Film doch sehr alt und etwas aufgedunsen aus. Hätte also nicht so sehr gepasst wie in Silver Linings und Serena.

Miss Lawrence hat es mittlerweile aber geschafft, bei mir Überzeugungsarbeit zu leisten. Ich bin und war nie Fan von den, meines Erachtens überbewerteten Tributen von Panem, aber nach etlichen anderen Filmen und jetzt in der Rolle der Joy hat sie mich für sich gewinnen können. Das liegt aber auch mit daran, das ich sie gerade auch durch ihre öffentlichen Patzer ins Herz geschlossen habe, da sie immer für einen Schmunzler gut ist.

Zusammen mit Dascha Polanco (mir erst seit Orange is the new Black bekannt) bildet sie ein super Team, die nebenbei die beste Freundin ever ist! So jemanden sollte jeder haben! Am besten haben mir daher die Parkplatz Verkaufsvorführung vor dem K Mart und der unterstützende Anruf beim TV Sender QVC gefallen.

An Elisabeth Röhm musste ich erst einmal gewöhnen. Nicht nur, weil die Rolle extra, extra extra mies war, sondern weil man ihre wunderschönen blauen Augen durch braune Kontaktlinsen verhüllte und ihre blonden Haare braun gefärbt wurden. Außerdem ist es nett zu sehen, dass sie mal auf die große Leinwand kommt, da sie bisher ja eigentlich nur im TV zu sehen war.

Ganz unterhaltsam war auch Virginia Madsen, als verschusselte Mutter, die zuletzt in Dead Rising: Watchtower ja eher grottenschlecht geschauspielert hat.

Und Robert De Niro ist Robert De Niro, Punkt.
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