Charlie Bartlett

      • Kinostart:

Regisseur: Jon Poll
Drehbuch: Gustin Nash
Darsteller: Anton Yelchin, Kat Dennings, Robert Downey Jr.
Land: USA
Jahr: 2007
Genre: Komödie, Drama, Romanze
Laufzeit ca.: 97 Minuten

„People like you are the Reason people like me need medication.“

Darum geht’s:
Charlie Bartlett ist ein privilegierter, reicher, junger Schnösel. Obwohl er alles haben kann ist er von seinem Leben gelangweilt. Seine alleinerziehende Mutter tut zwar alles, um ihm jeden Wunsch zu erfüllen, aber das ist nicht genug. Charlie ist davon besessen, beliebt sein zu wollen. Nachdem er von der Privatschule geflogen ist, muss er sich eine neue Existenz in der öffentlichen High-School aufbauen. Dabei bekommt er therapeutische Hilfe. Außerdem soll ihm das Medikament Ritalin dabei helfen, seine ADHS Störung in den Griff zu bekommen. Charlie wittert jedoch seine Chance und wird zum Schuleigenen Drogenhändler, der nebenbei auf dem Jungenklo als Hobbypsychologe die Probleme mit seinen Mitschülern zu beseitigen versucht. Außerdem verliebt er sich in die Tochter des Direktors, welcher ihn wiederum auf dem Kicker hat.

Meinung:
Der Film fängt okay an, wird anhand von Hauptdarsteller Anton Yelchin (Fright Night 2011) aber sehr schnell sehr nervig. Einzig Kat Dennings (To write Love on her Arms) hat mich bei der Stange gehalten. Obgleich ihre Rolle nicht allzuviel hergegeben hat.
Den Höhepunkt meiner Toleranzgrenze hat der Film erreicht, als Charlie auf Ritalin war und wie verrückt durch die Gegend sprang, Selbstgespräche führte und auf das Klavier eingehämmert hat. Hinzukommt, dass teilweise eine echt nervige Soundkulisse mit diesem Instrument geschaffen wurde. Urrghhh!

Die Idee, sich selber die Medikamente beim eigenen Psychologen durch vorgaukeln falscher Tatsachen zu holen, war ganz nett dargestellt. Im Prinzip war das auch so ziemlich der komischste Teil in dem Film. Dann kamen die Sicherheitskameras und der Schüleraufstand, welches die Stimmung nach unten zog.

In weiteren Rollen sind Robert Downey Jr. (A Scanner Darkly), Mark Rendall (30 Days of Night), Megan Park (Diary of the Dead), Derek McGrath (Lost Girl) und Jonathan Malen (House at the End of the Street) zu sehen.

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Fazit:
Wenn man über den nervenden Protagonisten hinweg sehen kann, ist Charlie Bartlett an manchen Stellen ganz erträglich. Allerdings auch nicht mehr.

 

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