Daisy

    • Kinostart:

Originaltitel: Deji
Regisseur: Wai-keung Lau
Drehbuch: Jae-young Kwak
Darsteller: Ji-hyun Jun, Woo-sung Jung, Sung-jae Lee
Land: Südkorea, Hong Kong
Jahr: 2006
Genre: Thriller, Drama
Laufzeit: ca. 116 Minuten

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Darum geht’s:
Der Berufskiller Park Yi verliebt sich unsterblich in die junge Künstlerin Hye-young. Nachdem er sie zum ersten Mal gesehen hat beschließt er, ihr fortan jeden Tag Gänseblümchen (Daisies) zu schicken. Doch plötzlich tritt der Polizist Jeong Woo in ihr Leben. Nach einer Zeit denkt Hye-young, dass es sich dabei um den geheimnisvollen Verehrer handelt und verliebt sich in ihn, was Park Yi natürlich gar nicht Recht ist. Bei einem Einsatz wird sie durch einen Schusswechsel auf offener Straße angeschossen und verliert dadurch ihre Stimme. Erdrückt durch die Schuldgefühle lässt Jeong Woo sie allein und gibt Park Yi somit die Gelegenheit, sich seiner Traumfrau zu nähern.

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Meinung:
Daisy ist eine klassische Dreiecksbeziehung.
Gänseblümchen,- der Name des Filmes,- stehen für „heimliche Liebe“. Ein bisschen ist es ja Park Yi’s eigene Schuld, wenn er so lange wartet, um auf sie zu zugehen. Dass irgendwann ein anderer Mann in ihr Leben treten wird, war doch abzusehen. Ich fand es persönlich zwar auch schade, dass ihre Liebe nun dem falschen Blumenbringer galt, aber: selber Schuld! Außerdem erschien er hin-und wieder wie ein Stalker, der über sein Ziel hinaus schießt.

Ji-hyun Jun, die schon in ihrem Filmdebut „White Valentine“ eine Malerin spielte, musste ab dem Verlust ihrer Stimme nur noch mit ihrer Mimik arbeiten, welches sie sehr überzeugend dargeboten hat. Kristen Stewart hatte mich in Speak ebenfalls damit beeindruckt, selbst wenn der Hintergrund dort ein ganz anderer war.

„She lost her voice, I lost her.“

Die Geschichte mit den Polizisten, der Mafia und den Morden hat mir nicht so gefallen. Auch das Drama zum Ende, welches durch einen sehr sentimentalen (ich will nicht schmalzig schreiben) Song unterstrichen wird ist ein wenig zu viel des Guten.
Der Soundscore im Film hat mich zudem des öfteren an Windstruck erinnert.

Der Film bietet ein paar gute Ideen, wie das Lippenlesen von Park Yi, der Bau der Brücke und die Eifersucht von ihm, wenn Jeong Woo seine Auserwählte zum lachen bringt.

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Fazit:
Daisy ist vielmehr eine Liebesgeschichte, als ein Thriller. Die Story rundherum wird zur Nebensache, wenn man sich auf die Hauptakteure einlässt. Dann kann der Film überzeugen und unterhalten.

 

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