Dakota Skye

    • Kinostart:

Regisseur: John Humber
Drehbuch: Chad J. Shonk
Darsteller: Eileen April Boylan, Ian Nelson, J.B. Ghuman Jr.
Land: USA
Genre: Drama, Romanze
Jahr: 2008
Laufzeit: ca. 89 Minuten

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Darum geht’s:
Dakota hat seitdem sie Denken kann eine übernatürliche Gabe. Sie kann die Lügen ihrer Mitmenschen sehen. Immer wenn jemand sie belügt, erscheint die Wahrheit wie ein Untertitel vor ihren Augen. Dies macht es schwer für Dakota, Vertrauen zu fassen, denn alles was sie täglich hört sind Lügen. Doch eines Tages trifft der Kumpel ihres Freundes ein und was auch immer er sagt, es scheint die Wahrheit zu sein. Die beiden beginnen sich ineinander zu verlieben, bis die vermeintliche Wahrheit selbst eine Lüge zu sein scheint. Willkommen in Dakotas Welt.

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Meinung:
Das Drehbuch hat eine gute Idee und manche Dialoge sind auch sehr witzig, obwohl sie vor Sarkasmus nur so strotzen, aber irgendwann wir diese: „Ich bin deprimiert und verärgert und verletzt und habe keine Zukunftsaussichten Charakter“, dem alles egal ist, langweilig. Es funktionierte zwar bei Juno oder Speak, aber hier habe ich mich etwas schwer getan. Vorallen, weil die „Ich-Erzählweise“ ein bisschen zu cool vorgetragen wurde.

Der Film hat einen Schwachpunkt und das ist der Charakter der Hauptdarstellerin. Sie ist nicht wirklich sympathisch und obwohl sie täglich belogen wird, macht sie im Prinzip nichts anderes. Sie betrügt ihren Freund mit dessen besten Kumpel und man soll Mitleid mit ihr haben, weil sie nicht weiß, ob seine Liebe echt ist, weil sie keine Untertitel sieht??? Willkommen in unserer Welt!

Ein Pluspunkt für den Film ist, dass gegen Ende der Spieß wieder umgedreht wird und sich die vermeintlichen Unwahrheiten in Luft auflösen. Wäre auch schade gewesen, denn es hätte das Gefühl der Hoffnung vollends zerstört. Das es ein Happy End gibt ist schon in den ersten Minuten klar,- anders hätte der Film auch nicht funktioniert.

Etwas fehlplaziert fand ich den Song, den Kevin und Dakota auf der Bühne performed haben. Außerdem war der viel zu lang.

Nachdem ich den Film noch einmal Review passieren lassen habe, empfinde ich nun doch etwas mehr Sympathie für den Hauptcharakter. Obwohl ich immer noch finde, dass Eileen April Boylan als Dakota nicht unbedingt der Hauptrollentyp ist. Ich kannte sie bisweilen auch nur aus der US-Teenieserie South of Nowhere, wo sie als kleine Schwester nur die zweite Geige spielte.

Ansonsten ist Dakota Skye ein nettes Drama, mit einer guten Grundidee. Leider hapert es ein wenig mit der Umsetzung und dem fehlenden Charisma des wandelnden Lügendetektors.

 

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