Frankenstein Vs. The Mummy

  • Kinostart:

Regisseur: Damien Leone
Drehbuch: Damien Leone
Darsteller:
Max Rhyser, Ashton Leigh, Boomer Tibbs
Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Horror
Laufzeit: ca. 115 Minuten
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Darum geht’s:
Ägyptologin Naihla Khalil bringt von ihrer letzten Tour die Mumie eines alten Pharaos mit. Dieser war zu Lebzeiten für seine unsagbare Grausamkeit bekannt. Währenddessen lässt sich Dr. Frankenstein vom Hausmeister der Uni diverse Leichenteile besorgen. Als dieser ihn für ein frisches Gehirn das sechsfache berechnen will, kommt es zum Streit und der Raffzahn stirbt. Frankenstein packt kurzfristig dessen Gehirn in seinen leblosen Versuchskörper und e voilà: das Monster lebt. Ohne es zu wissen hat er damit den einzigen Gegner geschaffen, der es mit der Mumie aufnehmen kann, die selber gerade zur neuer Blüte erwacht ist.

Meinung:
Warum dreht man heutzutage noch so einen Film? So einen „schlechten“ Film??? Das Drehbuch ist gelinde gesagt einfach nur Schrott und die Charaktere sind ausdrucksarm und im Falle des Professors das schlimmste an dem Streifen. Ich sehe ja ein, dass man einen kauzigen, alten Mann als Uniprof. nimmt, aber warum ausgerechnet
Boomer Tibbs? Der Typ war furchteinflößender als Franks Monster und die Mumie zusammen!

Hinzukommt, dass der Prof. so langsam redet, als hätte er selbst schon das Zeitliche gesegnet,- was die lange Laufzeit des Films erklärt. Seine Art, die leichte perverse Tendenzen vermuten lässt, ist so ekelhaft, dass ich schon Albträume von dem Kerl hatte.

Protagonist Frankenstein, der von dem recht ansehnlichen Max Rhyser verkörpert wird, war im Großen und Ganzen okay. Zwar nicht außergewöhnlich und manchmal etwas drüber in seiner Mimik, aber immerhin etwas für’s Auge. Gleiches gilt für seine Schauspielkollegin Ashton Leigh.

Ich weiß nicht, ob die Synchronisation unbedingt mein Fall war, aber bessere Sprecher hätten auch nicht mehr aus der flachen Handlung raus holen können. Zudem frage ich mich, warum das Monster so einen knackigen Sixpack Körper hatte, aber das Gesicht wie aus der Geisterbahn ausgesehen hat? Schon klar: Monster definiert sich nicht durch gutes Aussehen, aber trotzdem. Da hätte man doch eher den Körper noch etwas glaubhafter schminken können.

Die Gore Effekte waren okay, konnten den Film aber auch nicht retten.
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Fazit:
Eine Horrorinterpretation des Klassikers, die auf ganzer Linie versagt.

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