Frozen – Etwas bleibt

    • Kinostart:

Originaltitel: The Thaw
Regisseur: Mark A. Lewis
Drehbuch: Mark A. Lewis, Michael Lewis
Darsteller: Martha MacIsaac, Val Kilmer, Aaron Ashmore, Kyle Schmid, Steph Song, Viv Leacock
Land: USA, Kanada
Jahr: 2009
Genre: Horror
Laufzeit: ca. 90 Minuten

When nature is the terrorist…

Darum geht’s:
Dr. David Kruipen und seine Crew haben vier Studenten auf ihre Forschungsstation eingeladen, darunter auch seine Tochter Evelyn. Doch noch vor deren Ankunft entdeckt er einen Mammut im Eis. Sie schaffen ihn in ein Zelt und lassen ihn auftauen. Doch damit setzten sie auch eine unbekannte Parasitenplage frei, die jedes Geschöpf als Wirt nutzt und es dann jämmerlich zu Grunde gehen lässt. Dr. Kruipen widert hierbei die Chance, dass ultimative Opfer für die Menschheit zu bringen,…

Meinung:
Gar nicht mal so schlecht.
Das Intro ist im Dokustil gehalten und erinnert dadurch sehr an (u.a.) Zack Snyder’s „Dawn of the Dead“. Ich dachte zu Beginn auch, dass es sich um einen Zombiefilm handelt würde, denn Menschen werden gebissen und ihnen geht es zunehmend schlechter, bis sie sterben. Jedoch stehen sie nicht wieder auf, denn der Körper dient den Parasiten als Brutplatz und Nahrung. Was mich wiederum an die Folge „Eis“ aus Akte X erinnert hat.

Das der Film eigentlich eine Moralpredigt gehalten hat, störte mich nicht weiter, Ich bin durch A Man who  was a Superman auch ziemlich gewappnet dafür. Ich finde es aber gut, dass die Charaktere auch gleich eine Begründung mitgegeben haben, warum die meisten Menschen nichts an ihrem Verhalten ändern, denn wer ist schon bereit, seinen Lebensstandart einzuschränken? Das man aber gleich einen ganzen Batzen ermorden muss, ist wahrlich der falsche Weg.

Die Gruppe an sich war ganz nett zusammen gewürfelt, auch wenn es absolut klischeehafte Stereotypen waren. „Iceman“ Shawn Ashmore und Martha MacIsaac, die zuletzt im Minirock in The last House on the left zu sehen war, waren ganz nett in ihren Rollen. Nicht gerade berauschend, aber immerhin konnten sie die Handlung mit ihrer Performance am Laufen halten.

Fazit:
Alles in allem ist Frozen ganz nette Unterhaltung, die einem noch einen Denkanstoß in Richtung Erderwärmung mit auf den Weg gibt.

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