Horsehead

    • Kinostart:

6

Deutscher Untertitel: Wach auf wenn du kannst
Regisseur: Romain Basset
Drehbuch: Romain Basset, Karim Chériguène
Darsteller: Lilly-Fleur Pointeaux, Catriona MacColl, Murray Head
Land: Frankreich
Jahr: 2014
Genre: Horror, Fantasy
Laufzeit: ca. 89 Minuten

„Zeig mir deinen Schmerz, wenn du Absolution willst.“

Darum geht’s:
Jessica leidet seit ihrer Kindheit an schlimmen Albträumen. Diese haben alle eins gemeinsam: sie sind brutal und es scheint sich um ihre Familie zu drehen. Als sie an einer Therapie teilnimmt, die diesen Träumen auf die Spur geht, wird ihre Mutter aufmerksam, denn Jessica erzählt von ihrer toten Großmutter, die sie darin sieht. Da Mama etwas zu verbergen hat, will sie ihrer Tochter mit einem Mittel davon abhalten, zu träumen. Doch ihr Kind hat vorgesorgt und wirkt dem mit einem Gegenmittel vor, um so weiter auf die Suche nach dem düsteren Geheimnis zu gehen.

4

Meinung:
Bei Horsehead war ich soweit, meine Leihgebühr für die DVD wieder einzufordern. Mit Erfolg übrigens,… Ich habe ja schon viel,- sehr viel Schrott gesehen, aber der hier setzt dem echt die Krone auf!

Die Synchronisation ist einfach mies, daran ist kein Zweifel. Aber auch ohne die Unlust der Sprecher, wäre kein besserer Film daraus geworden, denn das Drehbuch ist einfach nur Mist. Da kann das Poster ruhig weiter damit werben, dass der Film auf dem Fantastic Fest 2014 lief. Wir wissen ja alle, was da für Zeug läuft, also bloß nicht zu viel rein interpretieren.

Die gewaltätigen Fantasien, die die gute Jessica da hat, sind teilweise echt heftig, so dass Pauline aus Excision dagegen voll abstinkt. Das bescheuertste, was ich seit langem gesehen habe, war die Geburt von,…Jessica? Vor 25? Jahren. (Sorry, ich hatte irgendwann nur noch die Auffassungsgabe eines Guppies) Das merkwürdige daran, dass die Mutter (vielleicht war es auch Oma) da schon genauso aussah, wie in der Gegenwart. Vielleicht sogar älter,… *eigenartig*.

Und als wenn das nicht genug wäre, kommen auch noch ein komischer Möchtegernprediger und andere Gestalten in dem „Kunstwerk“ vor. Mehhh! Dieser spricht dabei mit so eigenartigen Ton, dass ich mich fragte, ob der Regisseur (oder wer auch immer dafür zuständig war) sich im Soundeffekt vergriffen hat. *furchtbar*

Kann ich auch Minuspunkte geben? Schon 1 Stern ist zu viel für diesen Schwachsinn!

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Fazit:
Viel rote Farbe, verstörende Bilder und ein Typ mit Pferdemaske machen keinen guten Film. Wer noch die Chance hat, unbedingt einen Bogen darum machen und sich lieber einen anderen schlechten Film ansehen, der bestimmt besser sein wird als dieser hier.

Darsteller:

Regie:

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