iMurders

    • Kinostart:

Regisseur: Robbie Bryan
Drehbuchautor: Robie Bryan, Ken Del Vecchio
Darsteller: Tony Todd, William Forsythe, Gabrielle Anwar, Frank Grillo
Land: USA
Jahr: 2008
Genre: Thriller
Laufzeit: ca. 98 Minuten

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Darum geht’s:
Eine Gruppe von Cyberfreunden trifft sich im Chat zu einem neuen Spiel. Zu Halloween gibt der User Mark ihnen ein Rätsel auf. Was die Teilnehmer jedoch nicht wissen ist, dass jeder von ihnen auf der Liste eines Mörders steht. Mark ist somit der erste, der ausscheidet. Nach und nach holt sich der Killer einen User, bis ihm das FBI in die Enge treibt,…. oder auch nicht.

Meinung:
Das es im unendliche, weltweiten Netz Spinner und auch Mörder gibt, dass weiß man nicht erst seit diesem Film. Leider ist die Umsetzung weder spannend noch gut erzählt.

Facespace heißt die Internetseite. Aha. Nichts gegen die Verfechter von offensichtlicher Werbung, aber warum nicht Mybook? Egal. Auf dieser Plattform lernt sich also eine Gruppe kennen und spielen Woche für Woche ein anderes Spiel bei dem alle, bis auf einen, annonym bleiben.

Gespickt ist der Film mit jeder Menge Logikfehlern (was hatte es mit der Asiatin und ihren Hang zu den 6en auf sich?!), schlechtem Schauspiel, unnötigen Szenen (6….6…6…) und einen an den Haaren herbeigezogenen Täter, der schon bei seinem ersten erscheinen offensichtlich ist; bietet iMurders,…. nichts. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob jüngere (bekanntlich nimmt man ja dafür Oldtennies Anfang-Mitte zwanzig) Schauspieler die Handlung hätten retten können. – Aber zumindest hätte man dann etwas für`s Auge gehabt.
Unfreiwillig komisch war hingegen die wahre Identität der Telefonsexdame. Ich denke mehr Klischee ging einfach nicht. ;o)

Es gibt einfach keinen wirklichen Hauptcharakter, neben den „zu vielen“ Nebenakteuren. Auch fand ich den pensionierten Polizisten Joe oder dessen FBI Schwester mit dem Candyman deplatziert. (Ich frage mich immer noch, warum die eine geplatzte Ader im Auge hatte. Zu früher Drehbeginn?) Am schlimmsten jedoch war der ältere, doch etwas stämmige Professor, dem die Frauen anscheinend nur so zugeflogen sind. Ja, den hätte ich mir aber auch als Herzblatt ausgesucht!

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Fazit:
Schlechter B-Möchtegern Slasher. Wenn man wissen will, wie es richtig gemacht wird, dann empfehle ich „The Horsemen“.

 

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