Legion

  • Kinostart:

Regisseur: Scott Stewart
Drehbuchautoren: Peter Schink, Scott Stewart
Darsteller: Dennis Quaid, Paul Bettany, Kevin Durand, Adrianne Palicki
Land: USA
Jahr: 2010
Genre: Fantasy, Action
Laufzeit: ca. 96 Minuten

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Darum geht’s:
Gott ist es Leid mitanzusehen, wie sich die Menschheit selbst zerstört. Daher schickt er seine Engel auf die Erde, um diese zu vernichten. Doch Erzengel Michael hat die Hoffnung in die Menschen noch nicht aufgegeben und zieht daher selbst in den Krieg um sich seinen Brüdern in den Weg zu stellen. In einem Diner in der Wüste kommt es zum Showdown und die Männer und Frauen dort müssen erkennen, dass der Messiahs unter ihnen weilt, denn es nun gilt zu beschützen um die Apokalypse zu verhindern.

Meinung:
Naja. Ich hätte ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich kann nicht einmal behaupten, dass das Thema ein neues wäre. Spontan fällt mir hierbei „Dogma“ ein. Der einzige Unterschied hierbei ist jedoch, dass „Dogma“ eine Komödie sein sollte. Legion will ernst sein, hat dabei aber etliche Szenen, die einfach albern wirken und anscheinend auf einen Lacher aus waren. Und das wiederum zerstört die Atmosphäre des Filmes. Ich beziehe mich hier auf die Oma, die die Wände hochgrabbelt. Der Sprung war einfach amüsant und daher nicht unheimlich. Auch der Eisverkäufer war nicht gruselig.
Und eine spontane Minutengeburt im 8 Monat? Hallo?

Aus der Story hätte man zudem eine Menge mehr machen können,- Potenzial war nämlich vorhanden. Allerdings lag das Hauptaugenmerk auf den Dialogen und das ist bei dieser Art Film ein sehr langweiliges Unterfangen. Die Action ist gebündelt in einen 30-sekündigen Trailer und das ist ehrlich gesagt: sehr traurig. Rückblickend fällt mir nur das blendende Licht der Maschinenpistolen und die explodierenden Autos ein. Es wurde zwar gesagt, dass es nach dem ersten Angriff nun erst richtig los geht, aber: es kam nichts. Erzengel Gabriel gab sich die Ehre,- und das auch ziemlich kläglich. Wenn man bedenkt, dass Tilda Swinton diese Rolle herrlich arrogant und herablassend in „Constantine“ verkörpert hatte, so kann man über diesen hier nur kopfschüttelnd aufstöhnen. Und der finale Kampf, der in zwei Sekunden schon wieder vorbei war, hätte man auch gleich weglassen können.

Die Darsteller waren daher passend ausgewählt, obwohl ich Kate Walsh eher im Comedygenre belassen würde und den Typen aus „Tokyo Drift“ mit seinen zusammengekniffenen Augenbrauen komplett gestrichen hätte. Das liegt aber daran, dass ich diese Charaktere echt Leid bin. – Herzensgute Loser, die mehr denken als handeln und am Ende als die Retter der Menschheit dastehen,… wer’s glaubt! Und dann spielt auch noch Dennis Quaid (Cold Creek Manor) mit,….

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Fazit:
Eine sehr mittelmäßige Vorstellung die man besser ausfallen lässt.

 

Darsteller:

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