Miracle of Giving Fool

    • Kinostart:

Originaltitel: Ba:Bo
Regisseur: Kim Jeong-Kwon
Drehbuch: Jeong-kwon Kim
Vorlage: Pool Kang
Darsteller: Cha Tae-Hyeon, Ha Ji-Won, Park Hee-Sun, Park Grina
Jahr: 2008
Land: Südkorea
Genre: RomCom, Drama
Laufzeit: ca. 103 Minuten

Darum geht’s:
Als Ji-ho nach Hause zurückkehrt, trifft sie auf einen eigenartigen Typen, der sich wie verrückt freut sie wieder zu sehen. Es stellt sich schnell heraus, dass es ihr alter Schulfreund Seung-ryong ist, der schon damals etwas zurück geblieben war und von allen Dorfbewohnern nur als Trottel bezeichnet wird. Doch in ihm steckt mehr, als nur der kleine, unschuldige Junge, der er noch immer zu sein scheint, was auch Ji.ho bald merkt….

„Like any other town we had a village fool.“

Meinung:
Der Dorftrottel ist mir persönlich ein bisschen zu deppisch gespielt. Außerdem hat er mich stark durch sein Dauergrinsen an A man who was a Superman erinnert. Dadurch war es auch etwas schwer, den Darsteller auszumachen. Mir war zwar bewusst, dass es Cha Tae-Hyeon (My sassy Girl) ist, aber sicher war ich mir nicht. Allerdings erkenne ich seine Stimme inzwischen.

Nachdem der Komödienteil dann endlich mal vorbei war (der eigentlich nur aus dem nervigen „He he he“ von Seung-ryong bestand) habe ich gehofft, dass mich der Tragödienteil fesseln kann. Denn wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, dass es keine wirklichen Komödien ohne Drama gibt,- leider. Allerdings konnte auch diese Phase mich nicht überzeugen.
Ob Seung-ryong nun der besorgte Bruder war oder der Freund von Ji-ho, der sie wieder zum Klavierspielen bewegte,- es hat mich alles nicht sonderlich unterhalten. Wahrscheinlich auch, weil mir der Drehbuchautor zu sehr auf die Tränendrüse drückte.

Erzählt werden drei Geschichten. Vordergründig die Freundschaft zwischen Ji-ho und Seung-ryong, seinem besten Freund Sang-soo und die Beziehnug zu seiner jüngeren Schwester, die ihn nicht leiden kann, welche am Ende allerdings alle anderen Schauspieler mit ihrer Darbietung in den Schatten stellt.

Die Story mit seinem besten Freund und dessen Angestellter hätte man allerdings getrost weglassen können, denn außer dem tragischen Unfall haben sie praktisch nichts zur Handlung beigetragen. Für sie gab es am Ende auch gar keine Auflösung mehr.

Mit dem Ausgang hätte ich allerdings nicht gerechnet. Mir war eigentlich von vornherein klar, dass es ein Happy End geben wird. Und somit wären wir wieder bei …Superman…

Fazit:
„Wenn die Einsicht kommt kann man nur hoffen, dass es noch nicht zu spät ist.“ Außer dieser Aussage konnte mich der Film aber nicht sonderlich begeistern und das obwohl alle Schauspieler wirklich gut waren.

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