Open Graves

    • Kinostart:

Regisseur: Álvaro de Armiñán
Drehbuch: Bruce A. Taylor, Roderick Taylor
Darsteller: Eliza Dushku, Mike Vogel, Boris Martinez, Naike Rivelli
Land: USA, Spanien
Jahr: 2009
Genre: Horror
Laufzeit: ca. 90 Minuten

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Darum geht’s:
Der Surfer Jason bekommt auf seiner Einkaufstour in Spanien ein antikes Spiel von einem verwahrlosten Rollstuhlfahrer geschenkt. Aus Spaß spielt er es mit sieben seiner Freunde. Doch schon bald wird klar, dass jeder der im Spiel stirbt auch im wahren Leben das Zeitliche segnen muss. Und zwar genau so, wie es die Karten vorhergesagt haben. Einzig er und Erika, die das Spiel nie zu Ende gespielt hatten, haben die Macht, alles ungeschehen zu machen. Denn wer gewinnt, hat einen Wunsch frei.

Meinung:
Okay, vorab: Wenn man die Inhaltsangabe liest klingt es sehr langweilig. Aber Open Graves ist sozusagen das Zathura für Erwachsene.
Der Film arbeitet sich praktisch nach dem Final Destination-Prinzip von Opfer zu Opfer. Nur die Todesart wurde durch die Karten bestimmt und ist demnach im vornherein klar.
Die Libelle tauchte, wie auch schon in Book of Blood als Unglücksbote auf. Warum das so ist, kann man in einem ausführlichen Artikel hier nachlesen: Libellen in Kunst und Kultur

Meine Befürchtung, dass sich der Film die ganze Zeit um Surfer drehen würde, wurde zum Glück nicht bestätigt. Er fängt zwar ultra abgelutscht mit Typen in Kutten an, die etwas Latein reden, irgendjemanden opfern und viel Feuer aufflammen lassen. Dann schwenkt der Film in die heutige Zeit, ins kühle Nass und zeigt ein paar Surfer beim Wellenreiten. Nach 4 Minuten ist die ganze Sache dann aber zum Glück vorbei und der Film wird ganz ansehnlich. Er macht auch bereits beim ersten Opfer klar, dass nicht zimperlich mit den Verlierern umgegangen wird.

Von den Darstellern hat mir Eliza Dushku am besten gefallen. Außerdem finde ich es erstaunlich, wie jung sie in dem Film aussieht, da sie in The Alphabet Killer (2008) eher etwas alt wirkte. Dieser Faith-Style aus Buffy steht ihr doch am besten.
Mike Vogel (Bates Motel) hat mir als Jason auch gut gefallen. Ich denke, ich werde mir noch weitere Streifen mit ihm ansehen.

Die Effekte sind nicht wirklich berauschend. Aber, müssen sie auch nicht unbedingt sein, wenn zumindest die Story stimmt. Und das tut sie bei Open Graves. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, weswegen ich über Computerschlangen und allerhand anderes Tierzeugs gerne hinwegsehen kann. Die Idee mit den Krabben war zudem sehr unheimlich.

Das Ende ist klasse. Ich hätte es genau so geschrieben. Mir ist nur nicht klar, ob Erika etwas mit der Sache zu tun hatte, oder ob von ihr Besitz genommen wurde. Ich kann es mir zwar denken, sicher bin ich aber nicht. Einzig und allein die Tatsache, dass sie wie Angelina Jolie in „Beowulf“ aus dem Wasser auftauchte hat mir weniger zugesagt.

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Fazit:
Open Graves ist gutes Mittelmaß und kann mit den ganzen anderen Filmen dieser Art locker mithalten.

 

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