Panic Room

  • Kinostart:

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Regisseur: David Fincher
Drehbuch: David Koepp
Darsteller: Jodie Foster, Kristen Stewart, Jared Leto
Land: USA
Jahr: 2002
Genre: Thriller
Laufzeit: ca. 112 Minuten

„Es ist eine emotionale Immobilie.“

Darum geht’s:
Die alleinerziehende Meg Altman aus Conneticut bezieht mit ihrer Tochter Sarah ein neues Haus in Manhattan. Doch schon in der ersten Nacht werden sie von Einbrechern überrascht. Glücklicherweise verfügt das Haus über einen Panik Room, in dem sie sich verstecken können. Leider haben es die Ganoven auf eben dieses versteckte Zimmer abgesehen und versuchen mit allen Mitteln, die beiden da wieder raus zu bekommen. Eigentlich sicher muss Meg den Raum trotzdem verlassen um Insulin für ihre Tochter Sarah zu holen, bevor die den nächsten diabetischen Schock erleidet und stirbt.

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Meinung:
Panic Room ist einer meiner Lieblingsfilme. Hier passt alles! Außerdem merkt man den Film sein Alter nicht an.

Zu Beginn wird der Panic Raum bis ins kleinste Detail vom Makler erklärt, was dem Zuschauer wenig später sämtliche Fragen von selbst beantwortet.

Die Rolle, die mir am meisten gefallen hat, ist die von Jared Leto (Dallas Buyers Club), da er den Möchtegerneinbrecher Junior hervorragend in Szene gesetzt hat. Forest Whitaker finde ich auf Dauer etwas monoton, da seine Rollen (in den bisherig gesehen Filmen) keine großartigen Differenzen aufweisen. In „The Air I breathe“ war er praktisch der selbe Kerl. Und bei dem maskierten Typen komme ich nicht umher, ihn seit „Crank“ nur noch als diesen verrückten Doktor zu sehen, obwohl er den Psychopathen in Panic Room brillant gespielt hat.

Das Jodie Foster (Flightplan) gleichzeitig zerbrechlich und tough sein kann, hat sie ja schon oft bewiesen. Und auch hier enttäuscht sie nicht, sondern lässt den Zuschauer mitfiebern.
Sarah’s Charakter war nicht gerade der neuste, denn es gab schon öfters, dass das Kind eigentlich die erwachsenere von beiden ist, weil die Mutter irgendein psychisches Problem hat. Ich fand Kristen Stewarts (Willkommen bei den Rileys) Darstellung sehr gut, auch wenn sie hier und da ein kleiner smart ass war.

Der Showdown ist zwar sehr spannend, aber doch etwas Klischeebehaftet. Ich meine, wenn man einen Baseballschläger gegen den Kopf bekommt, steht man normalerweise nicht mehr so schnell auf,… allerdings war es der Auftakt für das Finale und somit drücke ich mal ein Auge zu.

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Fazit:
Panic Room ist ein sehr guter Thriller, mit einer Menge guter Ideen wie z.B. das Feuer im Luftschacht oder der Telefonkabelklau über die Steckdose. Hinzukommt eine grandiose Kamerafahrt, die manchmal bis ins Detail geht (Taschenlampe, Wand etc.) und einer tollen Schauspielerriege. Top!

 

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