Red Mist / Freakdog

    • Kinostart:

Regisseur: Paddy Breathnach
Drehbuchautor: Spence Wright
Darsteller: Arielle Kebbel, Sarah Carter, Stephen Dillane
Jahr: 2009
Land: Großbritannien
Genre: Horror, Thriller
Laufzeit: ca. 82 Minuten

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Info:
Der Film läuft unter zwei Titeln. „Red Mist“ und „Freakdog“. Ich persönlich finde den zweiten Titel besser gewält, da im gesamten Film kein roter Nebel zu sehen ist. Da allerdings das „Freakdog“ Poster etwas zu heavy ist, habe ich mich für die „Red Mist“ Variante entschieden, auch wenn dieser Titel laut Presse nicht mehr aktuell ist.

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Darum geht’s:
Der Film fängt damit an, dass ein kleiner Junge mit ansieht, wie seine Mutter von einem Freier ermordet wird. Schon ist der seelische Knacks da und Jahre später zieht er seine Befriedigung daraus, Leichen in der Gerichtsmedizin zu entblößen und sich dabei etwas mit dem Skalpell zu bearbeiten. Desweiteren hat er ein Auge auf die junge Medizinstudentin Catherine geworfen, die allerdings alles andere als angetan, von dem stotternden „Freakdog“, wie ihn alle nennen, ist. Als dieser die Gruppe mit einem heimlich gefilmten Video über deren Medizindiebstahl aus dem Krankenhaus konfrontiert, tun plötzlich alle so, als wären sie seine besten Freunde. Erfreut über diesen Umstand macht Freakdog bei einem Trinkspiel mit ohne zu wissen, dass ihm eine Überdosis einer Droge verabreicht wird. Kurz darauf erleitet er einen Anfall und fällt ins Koma. Besorgt über ihre Zukunft entschließt sich die Gruppe, den bewusstlosen Außenseiter unterwegs aus dem Auto zu werfen. Als dieser wenig später ins Krankenhaus eingeliefert wird hat nur eine Mitleid mit ihm: Catherine. Sie stellt Nachforschungen an und entdeckt ein Mittel, dass bei der Heilung von Komapatienten angewendet wird. Sie verabreicht ihm das Präparat und löst somit eine Reihe von mysteriösen Morden aus,…

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Meinung:
Red Mist müsste eigentlich „Tödliches Nasenbluten“ oder „Renn, wenn meine Nase blutet“ heißen. Jedenfalls nett vom Täter, dass er wenigstens vorher eine Warnung gibt. – Und amüsant zu sehen, wieviele Leute plötzlich mit blutenden Nasen herumlaufen und als Verdächtige in Frage kommen.

Die Geschichte war schon tausend Mal da. Eine Gruppe tyrannisiert einen Außenseiter und der rächt sich dann. Spätestens nach „Carrie“ sollte jedem klar sein, dass die Sache blutig enden kann. Der einzige Unterschied ist, dass der Mörder im Koma liegt und mittels Seelenwanderung seinen damaligen Peinigern das Licht ausbläst. Der Freakdog Darsteller hat also nichts weiter zu tun, als mit ein paar Krämpfen im Bett zu liegen, während sein Geist in andere Körper schlüpft und die Nebendarsteller die ganze Arbeit erledigen.

Die Gruppe besteht aus den gewöhnlichen Stereotypen und die Morde sind auch nicht gerade originell. Davon abgesehen kann keiner von ihnen Sympathie für den jeweiligen Charakter erwecken. Nichteinmal Hauptdarstellerin Arielle Kebbel.
Das Ende, wie soll es anders sein: einfallslos.

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Fazit:
Der Film bleibt einem nicht sonderlich lange im Gedächtnis, da er neben seiner Mittelmäßigkeit nichts weiter zu bieten hat.

 

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