The House Bunny

    • Kinostart:

Regisseur: Fred Wolf
Drehbuch: Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith
Darsteller: Anna Faris, Emma Stone, Kat Dennings, Katharine McPhee
Jahr: 2008
Genre: Komödie, Drama
Land: USA
Laufzeit: ca. 97 Minuten

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Darum geht’s:
Schon einen Tag nach Shelley’s 27ten Geburtstag wird sie aus der Playboy Villa gekickt. Grund: zu alt. Allein (nicht einmal ihr Kater möchte mit ihr gehen) macht sie sich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft,- einem neuen Leben. Sie landet durch Zufall auf den Campus einer Universität und lernt dort die eigenartige Gruppe des Zeta Verbindungshauses kennen und beschließt sofort, deren Hausmutter > House Bunny zu werden. Doch die glückliche Zukunft kommt ins schwanken, als das Haus versteigert werden soll. Shellys Mission besteht nun darin, aus den grauen Mäusen, super sexy Häschen zu machen um die Popularität zu steigern und somit genügen Stimmen für den Erhalt der WG zu gewinnen.

Meinung:
Also zuerst einmal: es ist eine Komödie,- zudem noch auf einem Klischee aufgebaut, also bitte nicht allzu sehr von The House Bunny erwarten.
Zweitens: Anna Faris (Der perfekte Ex) hat bei mir irgendwie unweigerlich einen Blödheitsbonus, der bewirkt, dass sie mich nicht verärgern kann. Ich sehe sie sehr gerne und sie ist auch der Grund, warum ich den ein oder anderen Teil der „Scary Movie“ Reihe ganz amüsant finde. Das einzige was ärgerlich ist, ist ihr bombenheißer Körper,- welch Neid da in mir aufkommt,…!

Shelley’s Charakter ist sehr naiv gezeichnet. Ich kam nicht drum herum, sie mehrmals mit Giselle aus Verwünscht zu vergleichen. > Niemand versteht sie, aber irgendwie fehlt etwas, wenn sie nicht da ist, eben weil sie so naiv ist.
Hinzukommt, dass die Geschichte genau das gleiche erzählt, was in Sydney White schon gezeigt wurde. Hübsches Mädchen trifft auf sieben Trottel, die
A) Außenseiter mit jeweils einem anderen Spleen sind und
B) vor dem Rausschmiss aus ihrer Bruchbude durch die „coolen Studenten“ stehen.
Abklatsch 1:1, sogar die Anzahl stimmt.

Die Verwandlung vom hässlichen Entlein zum Schwan und die daraus resultierende Oberflächlichkeit fand ich ein bisschen zu viel des Guten. Am Anfang war die Gruppe stolz auf ihre Unabhängigkeit und nach etwas Make Up verdreht sich die gesamte Ansichtsweise und sie schieben die Schuld dafür Shelley in die Schuhe? Nein, das war kein clevere Schachzug der Drehbuchautoren. Denn so und so stehen sie am Ende „dumm“ da.

Neben Anna Faris (Mom) konnte Emma Stone (Einfach zu haben) im Zusammenspiel mit ihr überzeugen. Der Rest,…. nicht so. Man hat sie einmal gesehen und schon wieder vergessen, da nicht besonders viel Liebe in den Aufbau der Figuren gesteckt wurde. Lediglich die schüchterne Lilly hatte etwas Tiefe, sowie Kat Dennings (2 Broke Girls).

Allerdings frage ich mich, was der Charakter von Colin Hanks (Untraceable) in dem Film sollte. Hätte man nicht einen anderen sensiblen, auf die inneren Werte-schauenden Prinzen finden können? – Das hat sich wohl auch Anna Faris gefragt, denn im Film kommt es nicht einmal zum obligatorischen Versöhnungskuss.

Was mich wirklich zum lachen gebracht hat, war der Schlusssatz von Shelley und die Betonung beim letzten Wort. Aber ich will nicht zu viel verraten, – falls jemand den Film gesehen hat, wird er wissen warum. Hinzukommt das ich den Humor sich selbst darzustellen, von Hugh Hefner wirklich gut finde.

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Fazit:
Insgesamt ist The House Bunny ganz nett gemacht, driftet in der Mitte allerdings wieder in diese Herzschmerzgeschichte ab und beginnt einen damit zu langweilen. Zudem kann man, wenn man eins und eins zusammenzählt, den Verlauf und den Ausgang der Geschichte schon in den ersten Minuten erahnen. Wer sich darauf einlässt kann dem Film jedoch den ein oder anderen Schmunzler abgewinnen.

 

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