The Warrior’s Way

    • Kinostart:

aka Laundry Warrior
Neuseeland/USA 2011

Regie: Lee Seung-moo
Kamera: Kim Woo-hyung
Kostüme: James Acheson
Musik: Javier Navarrete

DarstellerInnen: Jang Dong-gun, Kate Bosworth, Geoffrey Rush, Tony Cox, Danny Huston, Ti Lung

Story:

Yang ist ein Meisterschwertkämpfer, der einem chinesischen Clan dient. Als er ein kleines Baby, die letzte Überlebende eines feindliche Clans töten soll, packen ihn Gewissensbisse und er flieht mit dem Mädchen gen Westen. In Amerika baut er sich in dem kleinen Ort Lode eine neue Existenz auf. Lode, Heimstätte einer gestrandeten Zirkusgruppe, wird jedoch von einer Gruppe marodierender Outlaws, den Hell Riders, heimgesucht. Yang kann seine Identität als Schwertkämpfer eine Weile verbergen, stellt sich aber schließlich mit den Zirkusleuten den Hell Riders entgegen. Als auch noch Yangs alter Clan auftaucht, um Rache für Yangs Verrat zu nehmen, kommt es zu einer letzten großen Schlacht…

Kleiner Kommentar:

Ich muss gestehen, dass ich ein wenig Vorurteile gegen Suedkorea-… Koproduktionen haben. Allzu oft haben sich die Regisseure im Budget verloren, dass dann eben doch nicht an das eines “richtigen” Hollywoodblockbusters heranreichte. Als Resultat bekam man dann Filme mit schlechter CGI und schwulstigem Melodram.
The Warrior’s Way ist sicher auch kein cineastisches Meisterwerk und demenstrechend schlecht schnitt der Film boxofficebetreffend in den Laendern ab, in denen der im Kino lief, aber er hat mich durch einige positive Seiten angenehm ueberrascht.
Zum einen dadurch, dass er es trotz des hohen Gebrauchs an CGI – oder in diesem Fall vielleicht sogar gerade dadurch – schaffte, seine eigene comichafte Atmosphaere aufzubauen. Zum anderen dadurch, dass er den Figuren genug Raum liess, so dass es den Schauspielern moeglich war, auch etwas aus ihren Figuren zu machen und dass auch die Interaktionen zwischen den Charakteren in den Blickpunkt gerueckt wurde.

Die Handlung des Films an sich ist im Grunde genommen etwas laecherlich und stark vorhersehbar, und der Humor duerfte gewoehnungsbeduerftig sein, aber wenn man zu der Gruppe Menschen gehoert, die einen Sinn fuer comicaehnliche Filme samt Zirkus, Ninjas und Meisterschwertkaempfern mit kleinen Kindern im Schlepptau hat, dann koennte es durchaus sein, dass man Gefallen an “The Warrior’s Way” finden wird.

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