Walking with the Dead

    • Kinostart:

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Originaltitel: The Walking Deseased
Regisseur: Scott Dow
Drehbuch: Tim Ogletree
Darsteller: Tim Ogletree, Joey Oglesby, Dave Sheridan
Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Komödie, Parodie
Laufzeit ca.: 88 Minuten
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Darum geht’s:
Zombie Parodie – 29 Tage später (nach dem Ausbruch) erwacht Sheriff Lincoln im Krankenhaus. Er trifft auf zwei Männer, die Zombies erschießen. Während Lincoln seine Familie sucht, gehen die beiden zu ihrer Gruppe in ihren Unterschlupf in der Mall. Ein Zombie verliebt sich dabei in die schöne Brooklyn und rettet ihr das Leben. Zusammen flüchten alle auf eine Farm, wo sie von den Wiedergängern heimgesucht werden.

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Meinung:
Nach Parodien über Twilight, Die Tribute von Panem, Hangover etc. etc. hat es nun auch das Zombiegenre erwischt. Im Crossover von The Walking Dead und Zombieland haben sich ein paar Flachpfeifen gefunden, um gegen die lebenden Toten zu kämpfen.

Positiv: Das Poster ist nett.
Negativ: Die Handlung ist, mit aller Freundlichkeit: scheiße! Ein Grüppchen trifft auf ein anderes Grüppchen und zusammen gehen sie auf eine Farm, zu einem weiteren Grüppchen. Dort wird gekifft und Party gefeiert. Nebenbei ein paar Zombies platt gemacht und schon ist der ganze Spuck wieder vorbei.

Drehbuchautor Tim Ogletree hat sich mal eben selbst eine der Hauptrollen gegeben und gibt als Green Bay den Begleiter vom Cowboymacho Chicago,- was natürlich eine Anspielung auf Columbus und Tallahassee ist. Wirklich übel haben sie ihre Sache nicht gemacht. Sein kleiner Bruder hat die Rolle von Romeo bekommen, der den „besonderen“ Zombie aus Warm Bodies spielt.

Dave Sheridan (Kill the Boss) spielt Sheriff Lincoln in Anlehnung auf Rick Grimes und kehrt damit in seine Fußstapfen zurück. Im Jahr 2000 war er nämlich schon einmal als Polizeibediensteter im Vorreiter aller Parodien (Scary Movie) zu sehen. Hier war er so richtig dämlich und teilweise auch sehr geschmacklos. Die Szene im Stripclub war nicht nur unnötig, sondern auch total belanglos.

An diesem Filmist nichts sonderliches erwähnenswertes. Es gibt (mal wieder) Fäkalhumor und jede Menge Flachwitze.
Zehn von den achtundachtzig Minuten sind Outtakes, die irgendwie auch nicht lustig sind.

Zusammengefasst war außer dem tauben Mädchen mit Untertiteln nichts witziges an Walking with the Dead. Und obwohl der Film kaum 1 ½ Stunden geht, hat er sich gezogen wie Kaugummi.

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Fazit:
Nicht besser oder schlechter als jede andere bescheuerte Parodie.

Darsteller:

Regie:

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