Whispering Corridors 5: A Blood Pledge

  • Kinostart:

Originaltitel: Yeogo goedam 5: Dongban Jasal / 동반자살
Regisseur: Lee Jong-yong
Drehbuch: Lee Jong-yong
Darsteller: Son Eun-seo, Oh Yeon-seo, Song Min-jeong
Jahr: 2009
Genre: Horror
Land: Südkorea
Laufzeit: ca. 88 Minuten

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Darum geht’s:
Nach einer unglücklichen Liebschaft beschließt So-hee Selbstmord zu begehen. Am Tag, als dieses passieren soll, beichtet sie ihrer besten Freundin Un-joo davon, die daraufhin beschließt, zusammen mit ihr in den Tod zu gehen. Doch auch zwei Mitschülerinnen sind daran interessiert, dem Geschehen beizuwohnen,- wenn auch aus einem völlig anderen Grund. Doch das Vorhaben entwickelt sich vollkommen anders als geplant und die einzige die ihr Leben verliert ist Un-joo. Diese rächt sich nach ihrem Tod jedoch an allen Beteiligten, bis So-hee vor der schrecklichen Wahrheit steht.

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Meinung:
Zu Beginn konnte mich der Film nicht so begeistern. Das liegt vielleicht daran, dass seit Teil 1 immer wieder dieselbe Geschichte erzählt wird, nur das der Hintergrund immer etwas verändert wird. Vielleicht habe ich in der Zwischenzeit aber auch nur schon zu viele Schulmädchen Horrorfilme gesehen?,… Wer weiß.

Nach knapp der Hälfte des Filmes konnte ich mehr Sympathie für den Hauptcharakter So-hee entwickeln, so dass mir A Blood Pledge letztendlich gefallen hat.
Das es einmal wieder um Lug und Betrug geht ist ja nichts neues, dennoch schafft es das Drehbuch Atmosphäre aufzubauen und diese konstant bis zum Ende zu halten.

Am besten fand ich die kleine Schwester von der toten Un-joo, gespielt von Yoo Shin-ae. Von allen Darstellerinnen hat sie die beste Performance abgeliefert. Sie konnte das Drama und den Schmerz um den Verlust ihrer Schwester hervorragend in Szene setzen.

Nach knapp einer Stunde dreht der Film richtig auf und ich habe in der Kirche mitgefiebert, wenn die Mädchen alle, wenn auch unfreiwillig, wieder vereint sind. Am besten hierbei hat mir das Erscheinen von Un-joo gefallen. Obgleich ich doch etwas mit dem Kopf schütteln mußte, weil So-hee sich gegen die Attacke ihrer Mitschülerin nicht gewehrt hat, bevor sie stranguliert wurde.

Der Schluss hat mich zudem zu Tränen gerührt, weswegen „A Blood Pledge“ nochmal einen zusätzlichen Punkt erhält. Insgesamt hebt sich der Film aber nicht sonderlich von seinen vier Vorgängern ab,- vielmehr hält er das, was die Serie seit Anbeginn verspricht.

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Die vorherigen Teile:
Whispering Corridors
Memento Mori
Wishing Stairs
Whispering Corridors 4 – Voice

 

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