Wrong Turn 4 – Bloody Beginnings

    • Kinostart:

Regisseur: Declan O’Brien
Drehbuch: Declan O’Brien
Charaktervorlage: Alan B. McElroy
Darsteller: Jennifer Pudavick, Tenika Davis, Kaitlyn Leeb
Land: USA, Deutschland
Jahr: 2011
Genre: Horror
Laufzeit ca.: 93 Minuten

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Darum geht’s:
1974: Die drei Brüder Three Finger, One Eye und Saw-Tooth sitzen im Glenville Sanatorium. Sie sind das Resultat von Jahre langem Inzest und haben sich zudem durch Nahrungsknappheit den Kannibalismus angeeignet. Durch die Hilfe eines Mitpatienten können sie fliehen und töten zusammen mit den anderen Insassen alle Mitarbeiter.
Jahre später trifft eine Gruppe Jugendlicher auf das nun leerstehende Gebäude. Sie suchen Zuflucht vor einem Schneesturm, der gerade wütet,- ohne zu wissen, dass sich die drei Geschwister noch immer dort aufhalten. Bevor sie sich versehen, landet einer nach dem anderen auf dem Speiseplan der Hillbillies.

Meinung:
Der Anfang erinnert etwas an Haunted Hill und Stonehearst Asylum, wenn die Patienten die Anstalt übernehmen und die Methoden der Ärzte an diesen selbst anwenden. Einzig die musikalische Untermalung war unangebracht. Danach folgt ein Schwenk in die Zukunft, an denen die Hauptakteure allesamt Sex haben, bevor die Reise in die Schneehölle beginnt.
Statt den obligatorischen fünf Freunden hat man hier diesmal neun Leute ins Geschehen gesetzt. Ja, neun. Was nur eins bedeutet: mehr zum weg metzeln. Der gute, alte Stacheldraht ist dabei wieder allgegenwärtig.

Die drei Brüder wurden hier noch gefährlicher gezeichnet. Außerdem wurde plausibel erklärt, warum sie so handeln, da sie kein Schmerzempfinden besitzen und somit kein Mitleid für ihre Opfer haben.

Während Eliza Dushku (Alphabet Killer) im Original Wrong Turn noch logisch an die Sache ging, sind hier alle Beteiligten gelinde gesagt: strunzdoof! Aber wie heißt es so schön? – Blödheit muss bestraft werden! Anstatt also zusammen in den Wald zu rennen und sich zu verstecken, sucht Person A) lieber den gerade verlorenen Schürhaken, weil dieser,- Zitat:“eine gute Waffe“ abgibt. Was Person B) kurz darauf auch bestätigen kann, während Person C) kreischend irgendwas von sich gibt und wirr ins Schlachtfeld rennt.

Das Ende? Typisch und ehrlich gesagt: nachvollziehbar. Statt geschockt zu sein, entlässt man den Zuschauer eher mit einem Schmunzeln. Also wirklich. ALSO WIRKLICH!

Das Schauspiel war in den letzten Teilen ja schon recht unterirdisch, aber was hier abgeliefert wird ist einfach nur lachhaft. Total dumme Charaktere und noch stumpfsinnigere Dialoge. Das erklärt auch, warum die Schauspieler in anderen Filmen nur in nicht erwähnenswerten Minirollen zu sehen waren. So z.B. Tenika Davis (Saw 6), Terra Vnesa (5ive Girls), Ali Tataryn (Curse of Chucky), Victor Zinck Jr. (Smallville), Dean Armstrong (Saw 3D – Vollendung) und Kaitlyn Leeb als die Frau mit den drei Brüsten in Total Recall.

 

Fazit:
An diesem Film ist wirklich gar nichts erwähnenswert.

 

Info:
Dieser Teil ist das Prequel zu dem Original Wrong Turn.

 

 

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