Apt. / Apartment

Regisseur: Byeong-ki Ahn
Darsteller: So-young Ko, Seong-jin Kang, Hie-jin Jang, Ha-seon Par
Jahr: 2006
Genre: Horror/ Thriller
Land: Südkorea
Laufzeit: ca. 90 Minuten

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Darum geht’s:
Se-jin lebt allein in einem Apartmentkomplex in einem Vorort von Seoul.
Eines Tages trifft sie in der U-Bahn Station eine Frau, die völlig aufgelöst zu sein scheint. Wenige Minuten später versucht diese, Sei-jin mit vor die heranrasende U-Bahn zu ziehen, um gemeinsam Suizid zu begehen. Sie kann sich aus dem Griff befreien und muss zusehen, wie die Frau von der Bahn erfasst wird. Ab da an überschlagen sich die mysteriösen Ereignisse. Nachdem mehrmals um 9.56 pm alle Lichter des benachbarten Gebäudes ausfielen und kurz darauf ein Selbstmord stattfand, beginnt Sei-jin zum Unwollen ihrer Nachbarn Nachforschungen anzustellen und spioniert fortan mit ihren Ferngläsern in dem Privatleben der anderen herum, bis sie sich selbst dabei in hohe Gefahr begibt.

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Meinung:
A.p.t. habe ich mir auf gut Glück herausgesucht, weil ich das Cover ganz ansprechend fand und schon lange keinen asiatischen Geisterfilm mehr gesehen hatte. Der Film ist jetzt nicht der Reißer schlechthin, aber er bietet eine nette Story. Vor allem führt einen die Handlung erst einmal in die Irre. Es geht vom augenscheinlichen Täter zum offensichtlichen hin zum echten (überraschenden).

Sei-jin ist als Stalker eine echte Niete, denn sie stellt sich bei voller Beleuchtung vor das Fenster und spioniert. Kein Wunder also, dass die Nachbarn sie als verrückt einstufen. Außerdem wirkt sie den ganzen Film über sehr kühl und schafft es kaum Sympathie zu erwecken. Im Gegensatz zu dem Mädchen im Rollstuhl, um das sich die eigentliche Handlung dreht, die sehr mitfühlend gedreht wurde.
Der Polizist entspricht auch minder nur einem Klischee, macht seine Sache aber ganz passabel.
Rückblickend muss ich sagen, dass ein paar Szenen einfach überflüssig waren, da sie nicht wirklich zum Verlauf der Geschichte gehörten und wie gesagt nur dafür da waren, um den Zuschauer vom eigentlichem Täter abzulenken.

 

Fazit:
Apt ist mehr eine Geschichte über Rache, als um Geister, verbindet beides aber gut miteinander und ist auch durch seine visuelle Darstellung ganz nett anzusehen.

 

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