Mr. Nobody

3.95

Inhaltsangabe & Details

Nemo Nobody ist der letzte Sterbliche auf der Erde. Alle anderen Menschen erfreuen sich mittels Genmanipulation bester Gesundheit und ewigen Lebens. In einem Interview mit einem Journalisten soll Nemo, mit seinen 118 Jahren, nun von seinem Leben erzählen, bevor er stirbt. Doch scheinen sich dabei Wahrheit und Fantasy zu vermischen, denn einmal lebt er bei seiner Mutter und dann wieder bei seinem kranken Vater. Er ist verheiratet mit seiner Jugendliebe Anna und dann erzählt er plötzlich von seiner Ehe mit Elise oder Jean. Was der Journalist jedoch nicht weiß ist, dass Nemo all diese Realitäten wirklich erlebt hat und ihm erst zum Schluss die schier unfassbare Wahrheit verrät.

Meinung:
Nun, der Film war ganz anders, als in meiner Vorstellung,- und ich hatte nicht mal eine.

Mein erster Eindruck war, dass es sich um eine ähnliche Geschichte wie The Butterfly Effect handelt. Zwar ist die Grundkomponente eine andere, aber die beiden Filme weisen, gerade durch das hin- und herschalten zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, einige Parallelen auf. Und mit seinen fast 2 ¼ Stunden Spielzeit ist das manchmal echtes Gehirntraining. Auflösung gibt erst der Schluss und offenbart somit einen Aha Moment. Doch, ich muss sagen, dass mir der Streifen gut gefallen hat. Zwar weiß ich nicht, was sich in den Gedanken des Drehbuchautors abspielt, wenn man so eine, leicht verwirrende, Story schreibt, aber sei’s drum. Raus gekommen ist ein schöner Fantasyfilm mit tollen Darstellern, der stellenweise doch sehr unvorhersehbar ist und daher immer zu überraschen weiß.

Jared Leto (Dallas Buyers Club) hat seine Rolle, besonders als alter Mann, sehr gut gespielt. Er schlüpft in verschiedene Szenarien und somit auch Charakterzüge, die durch den jeweiligen Verlauf seiner Figur entstanden sind.

In weiteren Rollen sind u.a. Sarah Polley (Dawn of the Dead) zu sehen, die mir, – obwohl mit viel Hingabe gespielt,- hier überhaupt nicht gefallen hat, was allerdings an ihrer verkorksten Figur lag. Hingegen hat mir Diane Krueger (Seelen – The Host) als Anna zum ersten Mal in einem Film zugesagt. Und dann wären da noch Rhys Ifans (Another Me – Mein zweites Ich), Juno Temple (Sin City – A Dame to kill for), Daniel Mays (The Bank Job) und Michael Riley (Black Swan)

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