Carriers

    • Kinostart:

Regisseur: Àlex und David Pastor
Drehbuch: Àlex und David Pastor
Darsteller: Chris Pine, Piper Perabo, Emily VanCamp, Lou Taylor Pucci
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Horror, Drama
Laufzeit: ca. 84 Minuten

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Darum geht’s:
Die zwei Brüder Brian und Danny sind zusammen mit ihren Freundinnen Bobby und Kate unterwegs ans Meer, um der Seuche zu entkommen, die jeden nieder streckt. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie folgende Regeln befolgen:
1) Den Kontakt mit jedem Infizierten vermeiden, denn deren Atem ist hoch ansteckend.
2) Alles desinfizieren, was mit dem Erreger in den letzten 24 Stunden in Verbindung gekommen ist
3) Jeder der den Virus in sich trägt, ist so gut wie tot. Eine Heilung gibt es nicht, daher kann man sich nur noch von dieser Person distanzieren.
Wenn man sich an diese Regeln hält, dann überlebt man,- vielleicht….

Meinung:
Um es vorweg zu nehmen – Es war eine recht langweilige Vorstellung. Es handelt sich zu meiner Überraschung auch nicht um einen Zombiefilm, sondern um einen Seuchenfilm. In Zeiten der Schweinegrippe ein sehr aktuelles Thema.

Die Darsteller sind ganz okay. Recht anspruchsvoll war die Rolle ja nicht. Piper Perabo (Lost and Delirious) aka Bobby war für mich der Grund, mir den Film anzusehen. Wie von vornherein klar ist, wird sie angesteckt und deshalb von ihren Freunden zurückgelassen. – Und als eben dies geschah, wurde der Film verdammt langweilig für mich. Captain Kirk und Miss Everwood haben mich nicht sonderlich unterhalten und den dritten im Bunde kannte ich überhaupt nicht.

Auch das ganze drumherum war nicht wirklich fesselnd. Die vier,- oder eben drei fahren durch die Gegend und treffen dabei immer mal wieder auf andere Menschen, die entweder vor der Epidemie flüchten oder schon erkrankt sind. Nicht mehr, nicht weniger.

Das Ende versucht auf einmal poetisch zu sein, was allerdings nicht wirklich funktioniert. Irgendwie wollte bei mir im ganzen Film keine rechte Stimmung aufkommen. Und da war ich nicht die einzige, den so manch einer im Kinosaal hat ebenfalls des öfteren auf die Uhr gesehen. Bei einer Länge von 84 Minuten ist das wahrlich kein gutes Zeichen.

Einzig der Charakter von Bobby regt zum nachdenken an. Wie handelt man, wenn man selber angesteckt ist? Verheimlicht man es vor seinen Freunden, weil man weiß, wie deren Regeln lauten, oder opfert man sich selbst und nimmt sich aus dem Spiel? Auf der anderen Seite die Freunde: Klammert man sich an die Hoffnung, dass es doch gut ausgeht und setzt sich über alle Logik hinweg, wie es Frank mit seiner kleinen Tochter gemacht hat? Über andere urteilen ist ja bekanntlich leicht, aber was, wenn es einen selber betrifft? Was ist dann stärker, die Freundschaft oder der eigene Lebenswille? Mehr außer diesem Gedanken nehme ich von Carriers leider nicht mit.

Ich fand es auch etwas komisch, dass sie ihre Masken noch aufsetzen, nachdem sie erfahren haben, dass die Person infiziert ist. Wenn doch schon allein der Atem so ansteckend ist und sie im selben Auto saßen, dann bringt es danach auch nichts mehr. (?) Aber diese Frage wird dann wahrscheinlich wohl in Carriers 2 beantwortet (wer weiß…)

Um es kurz zu machen: Der Film war wahrlich nichts besonderes. Als DVD vielleicht ganz nett, aber fürs Kino war er nichts.

 

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