Chinese Odyssey 2002

  • Kinostart:

Originaltitel: Tian xia wu shuang
Regisseur: Jeffrey Lau
Drehbuch: Jeffrey Lau
Darsteller: Tony Leung, Vicki Zhao, Faye Wong, Roy Cheung
Land: Hong Kong
Jahr: 2002
Genre: RomCom, Action
Laufzeit: ca. 97 Minuten

Darum geht’s:
Prinzessin Wushuang ist gelangweilt von ihrem Leben im goldenen Käfig und beschließt daher, verkleidet als Mann aus dem Palast zu fliehen. Auf ihrer Flucht trifft sie auf das Geschwisterpärchen Li Yilong und Phoenix. Beide fühlen sich vor Prinzessin angezogen, zumal diese einen Mann darstellt. Li beschließt, den neuen Freund als Ehemann für seine Schwester aus zuerwählen, die darüber mehr als erfreut ist. Die Prinzessin hegt jedoch Gefühle für Li.
Im kaiserlichen Palast schickt die Königin derweil ihren Sohn auf die Suche nach Wushuang, die das Dorf bereits wieder verlassen hat. Dabei trifft er ebenfalls auf Phoenix, die plötzlich überhaupt kein Interesse mehr an dem Kumpel ihres Bruders hat, der sich aber wiederum bereits auf die Suche nach ihm gemacht hat.

Vorabbemerkung:
Ich hatte den Film schon einmal vor ein paar Jahren gesehen und war wirklich begeistert. Er ist lustig und beinhaltet zudem Schauspieler, die ihr Handwerk verstehen und einem nicht mit ihrem Overactingnnerven. Da ich aber nie eine Kritik zu diesem Film veröffentlicht habe, möchte ich dies nun nachholen.
Und ich möchte kurz anmerken, dass ich die Dauer von 97 Minuten wirklich sehr wohltuend empfinde, denn herkömmlicherweise geht in letzter Zeit jeder Film aus Asien über 2 Stunden.

Meinung:
Um den Film mit einem Wort zu beschreiben: Blödsinn. Und das macht ihn so herrlich amüsant. Es wird schon in den ersten Minuten klar, was einen erwartet und wenn man sich darauf einlässt, dann ist Chinese Odyssey 2002 wirklich sehr gut.

Die Wiedervereinigung zwischen Phoenix und ihrem Bruder war köstlich. Schon allein die Sache mit den fliegenden Papieren oder der Kampf in Zeitlupe haben mich zum lachen gebracht. Mir gefiel auch das miteinander zwischen den beiden sehr gut.
Die lustigste Szene war für mich jedoch, als die Prinzessin und Li Yilong im Feld stecken und auf Hilfe warten müssen und die alte Frau schicken, um diese zu holen:
„Eine halber Tag ist vergangen, als sie los ging und sie ist erst ein paar Meter entfernt.“ Ha ha,…

Tony Leung (Hero) als Raudi und Vicki Zhao als leicht naive Restaurantbesitzerin waren hervorragend und haben auch sehr gut miteinander harmonisiert. Aber auch das königliche Geschwisterpärchen, gespielt von Faye Wong und Zheng De haben mir gefallen. Wobei er als Prinz ein bisschen zu übertrieben war,- was den Afro-Look anging.

Gegen Ende wird die Handlung etwas zu melodramatisch und hätte beinahe die gute Stimmung zum kippen gebracht. Irgendwie hat er dann aber doch noch die Kurve gekriegt, weswegen meine abschließende Meinung folgende ist:

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Fazit:
Der Film bietet viele Lacher in den Dialogen und durch die grandiose Umsetzung der Darsteller, ist er eine runde Sache.

 

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