Dark Country

    • Kinostart:

Regisseur: Thomas Jane
Drehbuchautor: Tab Murphy
Darsteller: Thomas Jane, Lauren German, Con Shell, Ron Perlman
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: mysteriöser Thriller
Laufzeit: ca. 88 Minuten

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Darum geht’s:
Der mittellose Richard träumt seit seiner Jugend von einer blonden Schönheit. Und jetzt, Jahre später, hat er sie gefunden und zugleich in Las Vegas geheiratet. Doch das junge Glück wehrt nicht lange, denn bereits am darauf folgenden Tag entpuppen sich die Flitterwochen als purer Horror. Als die beiden mit ihrem Wagen durch die Wüste fahren, können sie in letzter Sekunde einem Mann auf der Straße ausweichen. Sie nehmen den Schwerverletzten mit, der anscheinend über die beiden bestens bescheid weiß. Als dieser den frisch gebackenen Ehemann plötzlich angreift kommt es zum Handgemenge und der Aggressor stirbt dabei. Richard und Gina sehen nur einen Ausweg: Sie müssen die Leiche begraben, doch damit fängt das wahre Grauen erst an,….

Meinung:
Um es vorweg zunehmen: der Film besitzt im Prinzip keine Handlung. Addiert man noch jede Menge Logikfehler hinzu, dann weiß man in etwa, worauf man sich einlässt.
Es beginnt in einem billigen Motelzimmer. Das frisch verheiratete Pärchen, dass sich in Vegas das Ja Wort gegeben hat, ist auf den Weg nach Sedona. Dabei müssen sie bei Nacht die Wüste durchqueren. Nach sehr, SEHR langsamer Einleitung, die durch sinnlose (Selbst)gespräche, entsetzliche Musik (besonders mies hierbei war das Trompetensolo) und furchtbar hirnlose Charaktere besticht, habe ich mich allmählich an die Comicoptik (bei denen der Computer allgegenwärtig war) gewöhnt. Jedoch war ich auch wirklich sehhhhhhhhhhhhhr gelangweilt und überlegte schon, ob ich mir lieber einen anderen Film ansehen soll. Aber da ich ein hoffnungsloser Optimist bin, habe ich weiter geschaut.

Dark Country könnte im Prinzip auch „Klischee“ heißen. Alles, was vorkommt ahnt man schon im vornherein. – Oder hätte es jemanden überrascht, dass wenn man ohne Licht fährt von der Straße abkommen kann, das Handy kein Signal in der Wüste hat oder der totgeglaubte Verbrecher doch nicht mehr so leblos ist? Und überhaupt: Wenn man nachts, in der Einöde, wo seit Stunden kein Licht mehr gesichtet worden ist, seinen Angreifer den Gar ausgemacht hat, dann packt man ihn in seinen Kofferraum und begräbt ihn an einer anderen Stelle in der Einöde??? Leute! Wahrscheinlich ist man zu den Zeitpunkt eh schon von jemanden per Google Earth gesichtet worden.

Den größten Schnitzer leistet sich der Film gegen Ende. Und dabei ist es nicht einmal die unglaublich bescheuerte Polizeijagd, sondern eher die plötzliche Zeitverschiebung von 30 Jahren. Häh? Aber da der Streifen eigentlich von Anfang an komisch war (im Sinne von merkwürdig), so braucht man sich den Kopf darüber nicht weiter zu zerbrechen.
Zu guter Letzt: Das Ende war gut. Unlogisch, aber irgendwie interessant. Es rettet den Rest des Filmes aber auch nicht.

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Fazit:
Dark Country ist ein Möchtegern Sin City Ableger, der nicht weiterhin im Gedächtnis bleibt.

 

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