Dawn Anna

    • Kinostart:

Regisseur: Arliss Howard
Drehbuch: Robert Munic, Arliss Howard, James Howard
Darsteller: Debra Winger, Alex Van, Tatiana Maslany
Land: USA
Jahr: 2005
Genre: Drama
Laufzeit ca.: 88 Minuten

 

Darum geht’s:
Die arbeitssuchende Dawn Anna muss sich mit diversen Problemen auseinander setzen. Ihre Kinder helfen ihr zwar, können ihr den Druck als Familienoberhaupt allerdings nicht abnehmen. Nachdem sie endlich einen neuen Job als Basketballcoach bekommen hat, wird eine schlimme Krankheit bei ihr diagnostiziert. Eine harte Zeit beginnt für die Familie. Doch mit der Unterstützung kann sich Dawn zurück ins Leben kämpfen, als plötzlich der nächste Schicksalsschlag auf sie wartet.

Meinung:
Dawn Anna ist ein typisches TV Drama. Das merkt man an den permanenten schwarzen Ausblendungen, wenn ein Szenenwechsel erfolgt und der kitschigen musikalischen Untermalung. Die Machart sieht zudem sehr billig aus und erinnert einen achtziger Jahre Film. Schon kurz nach Beginn fragte ich mich, warum ich mir diesem Film überhaupt ansehen wollte. Nach auftauchen von Tatiana Maslany (Cas & Dylan) war es mir klar. Allerdings wird die gute Frau nach der Hälfte des Filmes durch eine ältere Version ersetzt, weswegen ich gleich noch gelangweilter war, da mich kein Charakter bei der Stange halten konnte.

 
Auch nicht Protagonistin Debra Winger (Rachels Hochzeit). Diese macht ihre Sache zwar hervorragend, aber sticht neben anderen Fernsehdarstellern auch nicht sonderlich hervor. Mir hat gefallen, wie Dawn versucht hat, ihrer Krankheit Herr (bzw. Frau) zu werden und sogar ihre Therapie unter dem Umstand, dass die Mitpatienten sie angafften, fortgesetzt hat.

Am Ende wird durch ein zusätzliches Drama nochmal auf die Tränendrüse gedrückt. Da der Film auf einer wahren Begebenheit beruhen soll, will ich das jetzt mal nicht bemängeln. Als reine Fiktion wäre es allerdings too much gewesen.

 

Fazit:
Mäßig mitreißendes Drama um eine alleinerziehende Mutter, die sich in Job, Krankheit und Trauer beweisen muss.

 

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