Der perfekte Ex

    • Kinostart:

Originaltitel: What’s your Number?
Regisseur: Mark Mylod
Drehbuch: Gabrielle Allan, Jennifer Crittenden
Buchvorlage: Karyn Bosnak („Zwanzig Männer sind genug“)
Darsteller: Anna Faris, Chris Evans, Ari Gaynor, Chris Pratt
Genre: RomCom
Jahr: 2011
Laufzeit: ca. 117 Minuten

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Darum geht’s:
Als schon wieder ein Lover von Ally Schluss macht rezensiert sie ihre gesamten Bettgeschichten und kommt dabei auf eine ansehnliche Zahl. Aus Angst vor dem Rest der Welt als Flittchen zu gelten, beschließt sie aus dem nächsten Liebhaber ihren Ehemann zu machen. Unerwartet trifft sie dabei auf einen ihrer Exfreunde. Da sich dieser in den letzten Jahren sehr zu seinem Vorteil gemausert hat, aber leider selbst schon verlobt ist, fasst sie den Plan alle ihre Ex-Freunde ausfindig zu machen. Immerhin muss bei dieser Anzahl doch einer dabei sein, mit dem man alt werden kann. Ihr Nachbar und Frauenheld Collin soll ihr als Sohn eines Polizisten bei der Recherche helfen, wobei sich die beiden im Laufe der Zeit immer näher kommen.

Meinung:
Typisch, aber trotzdem über dem Durchschnitt.

Mhh,… es gibt Menschen, die ändern sich nicht im Laufe der Zeit,- und es gibt Anna Faris (Mom). Vielleicht liegt’s an der dezenten Botox Note? Aber irgendwie sieht sie anders aus. Zwar hat sie immer noch einen Bombenkörper, den sie auch regelmäßig zur Schau stellt, aber manche Outfits sind trotzdem unvorteilhaft. Es gibt sportlich und es gibt sehnig. Madonna lässt grüßen.

Was mich persö etwas irritiert hat: die deutsche Synchronstimme, die ich immer mit Alyson Hannigan (Buffy, How I met your Mother) assoziiere. Das liegt aber daran, dass ich Anna Faris (Mom) sonst nur im Originalton gehört habe. Für alle anderen sollte diese winzige Bemängelung aber kein Hindernis sein.

Ihr „Ich kann machen was ich will“ Bonus hat sie immer noch. Und so ist es wirklich amüsant, wenn sie sich ala Katherine Heigl auf die Versöhnungsjagd nach ihrem Traumtypen macht und dabei auf einer Mauer liegend bemerkt, dass die Tür doch besser gewesen wäre.

Natürlich geht es wieder um Sex. Allerdings nicht so aufdringlich, dass es einen auf den Wecker geht. Zudem ist dieses Thema auch nicht so entgleist wie in Bad Teacher.

Chris Evans (Fierce People) kommt gut rüber in seiner Rolle. Auch weil er sich was Einblicke auf seinen Körper eben so wenig zurückhält wie seine Kollegin und House Bunny Anna Faris. Zwar finde ich noch immer, das die beiden auf freundschaftlicher Basis in dem Film besser funktionierten, aber für ein Happy End wäre es dann wohl nicht genug gewesen.

Erwähnenswert wäre auch noch Ari Graynor (An American Crime, Nick & Norah), die mit ihrem Lächeln (welches dann 99 Prozent ihres Gesichts ausmacht) immer wieder bezaubern kann. Als kleine Schwester ist sie die vernünftigere, auch wenn diese Hochzeitsgeschichte sich ewig zieht.

Nett ist auch das Stell dich ein der verschiedensten US Comedystars, denn irgendwie kennt man sie alle.

Außerdem scheint Natasha Bedingfield den Soundtrack für solche Filme gepachtet zu haben. Die nackte Wahrheit und Einfach zu haben, 27 Dresses usw. waren ja schließlich auch schon dabei.

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Fazit:
Wer nicht viel erwartet, bekommt dennoch ein bisschen mehr.

 

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