Freunde mit gewissen Vorzügen

    • Kinostart:

Originaltitel: Friends with Benefits
Regisseur: Will Gluck
Drehbuch: Will Gluck, Keith Merryman, David A. Newman
Buchvorlage: Harley Peyton, Keith Merryman. David A. Newman
Darsteller: Mila Kunis, Justin Timberlake, Emma Stone, Richard Jenkins
Land: USA
Jahr: 2011
Genre: Romanze, Komödie
Laufzeit: ca. 109 Minuten

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Darum geht’s:
Nachdem Dylans Freundin mit ihm Schluss gemacht hat, nimmt er einen Job in New York an. Er verlässt LA und fliegt einmal quer durch das Land um von der etwas tollpatschigen Jamie in Empfang genommen zu werden. Diese hat ihn an die Firma vermittelt. Sie zeigt ihm die Vorteile vom Big Apple und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Beide kommen frisch aus einer Beziehung, möchten jedoch nicht auf Sex verzichten und so schließen sie einen Pakt. Sex ohne Gefühle. Zu Beginn klappt dies auch, aber dann,….

Meinung:
Mein erster Gedanke war: Das ganze habe ich vor kurzem doch schon mal gesehen. Und zwar in: „Freundschaft Plus“ mit Ashton Kutcher (Toy Boy) und Natalie Portman (Black Swan).

Was mir ganz massiv aufgefallen ist: Mila Kunis (Black Swan) spielt 1 zu 1 wie Emma Stone (Einfach zu haben), die zufälligerweise zu beginn des Filmes auch zu sehen ist. Fortwährend habe ich die beiden immer verglichen und bin zu dem Resultat gekommen, dass die die Rollen auch umgekehrt geklappt hätten.

In den ersten Minuten wartet der Film mit allerhand witzigen Situationen auf, was den Zuschauer dazu bringt, sich auf diese Komödie zu freuen. Sei es der Fanatismus für John Mayer oder die Wut auf Katherine Heigl, die in „Die nackte Wahrheit“ ein falsches Bild über Liebe darstellte.
Dylan und Jamie harmonieren perfekt miteinander und man hat Spaß die beiden agieren zu sehen. Doch gegen Hälfte des Filmes dreht sich die Handlung und gerät total auf die Beziehungs-Herz-Schmerz-Schiene.

Friends with Benefits bedient sich der heutigen Popkultur. Dabei sind diverse Verweise auf Youtoube, das Ipad, die Playstation Move und sogar die mittlerweile bekannten Flash Mobs sind dabei. Und je mehr Justin Timberlake in seinen Filmen singt (zuletzt in Bad Teacher) desto mehr wird klar, dass er unplugged nicht wirklich überzeugen kann.

Woody Harrelson (Zombieland) als schwuler Arbeitskollege hätte man sich sparen können. Ich empfand ihn weder als lustig, noch hilfreich für die Handlung. Auch die Mutter war irgendwie fehl platziert. Dafür war Jenna Elfman als Dylans große Schwester passend in die Story eingebaut. Genau wie der langsam senile Vater, der von Richard Jenkins (The Cabin in the Woods) verkörpert wurde,- auch wenn hier etwas sehr viel Spielzeit für ihn drauf gegangen ist, die man auch in einer anderen Art und Weise hätte erklären können.

In einem Film im Film sind übrigens Jason Segel (Bad Teacher) und Vera Farmiga (Source Code) zu sehen und schon bei dem Gespräch von Jamie über den Film wird dem Zuschauer klar, in welche Richtung die ganze Sache geht. Daher überrascht das Ende wohl kaum,…

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Fazit:
Viel nackte Haut der beiden Hauptdarsteller, recht amüsante Konversationen beim Koitus und das altbewährte Drama, weils halt eben doch nicht so einfach ist, sind das Grundgerüst des Filmes. Der aber eben doch nicht mehr ist, als eine Klischee behaftete Beziehungskomödie.

 

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